Grenzen im Kopf sprengen: So trainierst du mentale Stärke wie ein Weltrekordhalter
Shownotes
Wie lange würdest du ohne Luft durchhalten? Unser heutiger Gast schafft über 7 Minuten – und zeigt, warum wahre Grenzen nicht im Körper, sondern im Kopf entstehen. Extremsportler und Weltrekordhalter Christian Redl nimmt dich mit in eine Welt unter Eis, in völlige Stille – und in die entscheidende Frage: 👉 Was ist alles möglich, wenn du deine Gedanken kontrollierst?
🔥 Darum solltest du diese Folge hören:
- Du lernst, wie du mentale Stärke aufbaust
- Du verstehst, warum Angst nur im Kopf entsteht
- Du bekommst konkrete Tools gegen Stress & Überforderung
- Du erfährst, wie du deine Komfortzone gezielt erweiterst
💡 Key Learnings aus der Folge: ✔ Erfolg beginnt im Kopf ✔ Gedanken beeinflussen deine Leistung direkt ✔ Wachstum passiert nur außerhalb der Komfortzone ✔ Atmung ist dein schnellster Hebel gegen Stress
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Podcast Team: Stell dir vor, du bist tief unter der Wasseroberfläche, kein Atemzug möglich. Du hörst deinen Herzschlag und sonst nix. Absolute Ruhe. Wie lange würdest du es in dieser Situation aushalten? 30 Sekunden, eine Minute? Unser heutiger Gast schafft das mehr als 7 Minuten und bringt damit heute hoffentlich uns alle dazu, eigenen Grenzen nochmal ein bisschen zu überdenken oder neu zu denken. Denn er weiß kaum wie jemand anderes, was es bedeutet, an seine Grenzen zu gehen und auch darüber hinaus. Ich rede von Christian Rede. Hi Christian, schön, dass du da bist. Für alle unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, die dich jetzt nicht kennen, wer bist du? Abgesehen von Rekordentiteln und Extremsport.
Christian Redl: Hallo, hallo!
Christian Redl: Also ich bin in Österreich auf der Welt gekommen, ist jetzt nicht so das typische Land für Taucher, weil wir haben halt keinen Zugang zu mehr. Hab aber dann schon mit sechs Jahren begonnen zu schnarcheln, mit zehn Jahren zum Gerätetauchen und hab dann mit sitzen den Film im Rausch-Tiefel gesehen und da hab ich genau gewusst, das ist der Sport und das Leben, das ich führen möchte. Das Freitauchen und Neutauchen ist das Tauchen ohne Luft, das heißt man versucht einfach so lange wie möglich. unter Wasser zu bleiben, zu atmen, oder so weit wie möglich zu tauchen oder eben so tief wie möglich zu tauchen. Das mache ich jetzt schon seit über 30 Jahren und habe in den letzten Jahren 13 Weltakkorde aufgestellt und das Ganze immer in sehr extremeren Situationen für die meisten, die das jetzt hören, weil ich bin immer unter Eis getaucht oder in Höhlen, aber nicht weil ich jetzt Adrenalin-Junkie bin. sondern weil ich gemerkt habe, dass meine Stärke im mentalen Bereich liegt. Normalerweise tauchst du zum Beispiel im Hallenbad und im Hallenbad kann halt jeden Meter auftauchen. Wenn ihr ein Problem habt, geht zurück am Start und macht das Ganze noch einmal. Beim Eis tauche ich das Eisdecke drüber oder wenn du in der Hölle tauchst, sind Felsen über deinen Kopf und du kannst eben nicht auftauchen. Genau das war aber das, was mich dann letztendlich daran so fasziniert hat an dem Sport, weil im Prinzip alles im Kopf ist. Und wenn man das einmal erlebt hat, kann man davon sehr viel lernen. Das gebe ich auch weiter in meinen Kursen oder Seminaren. Und ich habe natürlich auch sehr viel profitiert für mich selber, weil ich halt einfach gewisse Dinge weiß, wie sie funktionieren und das kann ich heute jetzt anwenden im Job oder wo auch immer, weil das halt immer dasselbe ist. Wenn du einmal den Code im Gehirn geknackt hast, ist es immer dasselbe.
Podcast Team: Ja, aber es ein bisschen plakativer noch zu machen für diejenigen, zuhören, wenn du dann so unter Wasser bist und hast Eis über dir oder die Decke von einer Höhle über dir, bei mir löst das ehrlich gesagt sehr beklemmende Gefühle und auch, ich sag mal schon, Angst eigentlich aus. Ich kann es mir gar nicht so richtig vorstellen, was nimmst du in dem Moment denn dich rum so wirklich dann wahr? Ist es so, wie ich am Anfang gesagt habe, man nimmt eigentlich nur sich selbst wahr oder guckst du dann auch und genießt vielleicht noch bisschen schöner Aussicht in einer schönen Höhle?
Christian Redl: Beim Training kann man vielleicht nur genießen, aber beim Rekordversuch nicht. Beim Rekordversuch gehst du ja tatsächlich an die Grenze. Nur ein einziger negativer Gedanke würde ausreichen, dass ich über die Grenze gehe und sprichwörtlich bewusstlos werde. Das heißt, mir geht tatsächlich die Luft aus. Der Punkt ist aber der, ich habe das alles nicht gelernt. habe keine Mentaldrehnausbildung gehabt, sondern ich habe den Sport gemacht. Hab dann gemerkt, wenn ich negative Gedanken hab, bin ich schlecht, als wenn ich positive Gedanken hab. Hab das Ganze bei mir versucht weiterzuentwickeln, seit 25 Jahren unterrichtet es. Hab über 12.000 Schüler gehabt und alle Teilnehmer konnten sich in nur einer Stunde beim Luftanhalten verbessern um 100 % oder mehr. Und es gab aber keinen einzigen, der geglaubt hat, dass es funktioniert. Und da hab ich halt gemerkt, dass das alles nur im Kopf ist. Dann habe ich über meine ganzen geschafften Weltrekordversuche nachgedacht, über meine nicht-geschafften Weltrekordversuche nachgedacht. Und da bin ich draufgekommen, was funktioniert für mich, was funktioniert für mich nicht, was funktioniert bei meinen Schülern, was funktioniert bei denen nicht. Da ergibt sich dann ein Muster. Das ist das Faszinierende dabei, dass man extrem viel lernt. Natürlich habe ich beim allerersten Tauchgang unter Eis auch Angst gehabt, muss ich ehrlich sagen. Aber mittlerweile ist es mir egal, da Eis drüber ist oder nicht. Weil es ändert ja de facto nichts an der Leistung. Also wenn ich jetzt 100 Meter im Halbboot tauche, weiß ich zwar, ich kann jeden Meter auftauchen und der Eis weiß ich, kann den nächsten 100 Meter nicht auftauchen, aber es ändert ja nichts an den 100 Metern.
Podcast Team: Ja, das heißt, du bist so oder so im Tunnel, egal wo du grad dann tauchst,
Christian Redl: Ob jetzt im Pool oder unter Eis, wenn man es schafft, durch Training und mentale Stärke kann man trainieren, ist das gute dabei, kann man die Eisdecke ausblenden. Wenn du sie nicht ausblenden kannst, dann hast du ein Problem, weil dann geht das fix daneben. Das ist unmöglich, weil du dann viel zu aufgeregt bist, viel zu nervös bist und dann funktioniert es eben nicht. quasi diese Erfahrungen sammelst und das war halt mein größtes Glück, ich das ja nicht ausgesucht, sondern ich habe einfach unwissentlich und Anführungszeichen den mentalsten Sport der Welt mir ausgesucht. habe dann eben auch das große Glück gehabt durch einen Zufall, dass ich dann angefangen habe mit dem Eistauchen aus einer der ersten mehr oder weniger, also da war ich wirklich in dem Gebiet, ich damals Pionier. Ich angefangen mit dem Eis zu tauchen, dann haben die anderen angefangen und bin zur Hölle gegangen. Jetzt tauchen die anderen auch schon in die Hölle. Weil sie auch merken, dass das viel mentaler ist, wenn ich jetzt irgendwo im Pool tauche. Das war aber immer das, was mich dann letztendlich nach dieser ersten Erfahrung, damals 2003, das, wo ich dann gemerkt habe, das interessiert mich total, wie weit kann ich mental gehen. Also jetzt nicht nur körperlich, sondern vor allem mental. Und das war eigentlich... der Beginn dieser Reise, wo ich gemerkt habe, das ganze Leben ist eigentlich nur im Kopf.
Podcast Team: Ja, zu Beginn der Reise, doch nochmal kurz aufs Körperliche einzugehen, wie lange konntest du denn damals die Luft anhalten? Weißt du das noch? Oder wie weit bist du getaucht?
Christian Redl: Also meine längsten Tauchgänge beim Luftanhalten waren über 7,5 Minuten. Das Weiteste im Hallenbad war 150 Meter und im Meer bin ich 100 Meter tief getaucht. Also das war so das was ich immer so maximal geschafft habe im Training. Und unter Eis oder in Höhlen gehst du halt natürlich bisschen anders an die Grenzen, weil da hast halt natürlich andere Wassertemperaturen unter Eis und und und. Also da gibt es so viele andere Faktoren.
Podcast Team: Hm.
Christian Redl: Aber das witzige war ja das, ich hab damals auch bei Meisterschaften mitgemacht und so. Da war dann entschieden 2003, mach bei keine Wettkämpfe mehr mit. Sondern ich mach nur die Weltrekordversuche. Weil beim Weltrekordversuch gibt's nur einen, der darüber entscheidet, ob er gewinnt oder verliert. Das bin nämlich ich. Und bei einem Wettkampf hast du halt leider viele Mitbewerber. Und die Wahrscheinlichkeit, dass du jeden Wettbewerb gewinnst, ist unmöglich. Du wirst immer einen besseren finden. Vielleicht gewinnst du aber dann. Ein zweites Mal, aber du wirst immer jemanden finden, der das eine oder andere Mal dich schlägt und das wollte ich nicht. Also ich bin ein ganz schlechter Verlierer. Und deswegen habe ich dann angefangen mit den Weltrekorden.
Podcast Team: Und wie lange hast du dann gebraucht, dich darauf mental vorzubereiten, die Leistung zu bringen? Wenn wir das in Jahre dann so ein bisschen einteilen?
Christian Redl: Also zu Beginn war mir das ja alles nicht bewusst. Ich auch fairerweise sagen, ich hab angefangen zu tauchen, hab Angst gehabt, Zweifel gehabt, unund un. Erster Weltkartversuch hat funktioniert, zweiter hat nicht funktioniert. Aber ich war halt dann jemand, der sich halt hingesetzt hat im Nachhinein und sich überlegt hat, warum hat das funktioniert, was hab ich da gemacht, was hab ich gemacht, wie es nicht funktioniert hat und dann hab ich halt relativ schnell herausgefunden.
Podcast Team: Hm.
Christian Redl: Was hat geholfen und was hat geschadet? Jedes Hirn funktioniert anders. kann zum Beispiel persönlich nicht 100 Meter weit tauchen. Für mich ist einfach zu weit. Das kann ich mir nicht vorstellen. Das ist dreistellig. Das ist urweit. Aber in meinem Hirn tauche ich 4 mal 25 Meter.
Podcast Team: Ja.
Podcast Team: Trägst du das ein bisschen aus?
Christian Redl: Also es auch 100 Meter logischerweise, aber von der Sichtweise her, wenn ich jetzt sage, ich muss 100 Meter weit tauchen oder ich tauche 4 mal 25 Meter, weil dann versteht mein Hirn 25 Meter und nicht 100 Meter und diese Dinge helfen mir heute, um dann an diese Grenze zu gehen und das hat halt dann dafür gesorgt, dass ich heute so erfolgreich geworden bin und Das war dann das Spannende, wo ich dann angefangen habe mit Schüler zu arbeiten. Ich in letzten Jahren begonnen, nicht nur diese Freitagkurse anzubieten, sondern vielmehr sogar noch diese Mentalkurse, wo ich tatsächlich mit Firmen, mit Mitarbeitern ins Wasser gehe. Und ich war dann auch relativ erfolgreich in letzten drei Jahren mit Fußballmannschaften. Ich vor zwei Jahren den HSV trainieren dürfen. Der HSV behauptet, deswegen sind sie aufgestiegen.
Podcast Team: Hahaha!
Christian Redl: Also, geschehen, liebe Hamburger. Voriges Jahr war ich bei Verdunner Düsseldorf und heuer war ich bei Red Bull Leipzig. Also auch die verstehen, wie wichtig es nämlich ist, diese mentale Stärke zu haben. Also jetzt nicht nur im Sport, sondern auch im Unternehmen. Ich glaube, wir leben in einer sehr herausfordernden Zeit. Und deswegen glaube ich, ist es immer wichtiger, sich mit dem mentalen Thema auseinanderzusetzen. Und deswegen bin ich heilfroh darüber, dass wir darüber sprechen, mein Ziel ist es so viele Menschen wie möglich zu erreichen mit dem Thema, weil ich tatsächlich davon überzeugt bin, dass es für jedes Problem auf dieser Welt eine Lösung gibt. Definitiv. Und das zweite, wovon ich überzeugt bin, wenn du es einmal geschafft hast zu verstehen, wie dein eigenes Hirn funktioniert, vielleicht bist du jemand, der 100 Meter taucht ohne Probleme, vielleicht bist du aber jemand, der 4 x 25 Meter taucht und wenn du das aber jetzt rausfindest. was für ein Typ Mensch du bist, also was hilft mir und was schadet mir, dann kannst du das in der Sekunde umlegen auf alle Lebensbereiche. Ich bin selbstständig seit 2006, bin Einzelunternehmer, Freitag ist kein offiziell anerkannter Sport, deswegen bin ich offiziell kein Sportler, also zumindest vom Staat Österreich nicht. Und da habe ich aber gemerkt, ich kann nicht mit Jahreszielen umgehen, sondern ich brauche Quartalsziele. Das Jahresziel wäre für mich so 100 Meter und ein Quartalsziel ist viermal ein Quartal. Das ist wie 4 mal 25 Meter. Und das hilft extremst erfolgreich zu werden.
Podcast Team: Ja, das ist groß.
Podcast Team: Ja, und das so bisschen runterzubrechen, auf deine Weltrekordversuche dann auch nochmal, dann hattest du das vielleicht bei dem zweiten Versuch auch noch nicht so ganz verinnerlicht wie bei den anderen. Also bist du dann auch mit unterschiedlichen, ich sag mal Mantren da rangegangen, wie sah es in deinem Kopf vorher aus?
Christian Redl: Naja, Problem war beim allerersten Weltrekordversuch 2003, das war im Februar. Ich war vorher noch nie wirklich ernsthaft unter Eis tauchen. Ich im Sommer 2002 die Idee gehabt, weil ich Guinness Buch der Rekorde in den Händen gehalten hab. Hab einmal durchgelesen, was gibt es da für Weltrekorde. Hab gelesen, ein Italiener ist 85 Meter weit getaucht unter Eis. Ich bin damals so 100 Meter getaucht im Pool, und mir gedacht ist, muss ich ausgehen. 100 Meter im Pool ist ja mehr wie unter Eis. Ich auf ein Newtise getaucht und habe alles organisiert und habe mein eigenes Geld hineingesteckt, weil ich noch keine Sponsoren gehabt habe und nichts. Ich bin dann am Montag zum Weißensee gefahren nach Kärnten in Österreich mit meinen Sicherungstauchern und am Freitag war der Rekordversuch mit Guinness Buch, mit Presse, alles angekündigt und der allererste Tauchgang ist gleich komplett schief gegangen. Ich habe danach wirklich Angst gehabt, habe die ganze Woche nicht geschlafen. Ich bin dann jeden Tag 10 Meter mehr getaucht und am Donnerstag bin ich 80 Meter weit getaucht und am Freitag war 90 Meter mit Presse, mit Eintromm herum. Ich habe extrem viel Druck auf mich gehabt, den ich selber ausgelöst habe. Allerdings muss man dazu sagen. Und dann bin ich halt am Freitag getaucht und habe den Weltrekord geschafft. Und das war so befreiend und ich war so glücklich wie noch nie vorher in meinem Leben und nachher nicht. Ich glaube, ich schwebe am Eis und bin nun sterblich. Weil mit dem Druck, ich hatte, den Weltrekord zu schaffen, kann jetzt das perfekte Leben führen. habe da wirklich sehr viel Druck aufgebaut. Weil ich habe gesagt, wenn der erste Weltrekordversuch funktioniert, 90 Meter, 90 Sekunden, dann wird mein restliches Leben so verlaufen, wie ich es mir wünsche. Wenn es nicht funktioniert, wird es nicht so verlaufen, wie ich es gerne hätte. Und das ist natürlich ein enormer Druck. Und auf einmal ist von einer Sekunde auf die andere, da ist der Druck weg. Du glaubst wirklich, du bist unbesiegbar. Dann lässt man halt diese Glücksgefühle nach, du wirst einen neuen Weltrekord haben. Sechs Monate später, ein neuer Weltrekordversuch, war ein Zell am See, tief tauchen ohne Flossen. Ich bin im Training sogar um 10 % tiefer getaucht als ich musste und ich war mir hundertprozentig sicher, dieser Weltrekordversuch wird funktionieren. Zwei Minuten vor dem Tauchgang gebe ich sogar noch ein Interview dem Fernsehen.
Christian Redl: Dann springe ich ins Wasser rein, war nicht fokussiert, war nicht vorbereitet, weil ich es eben zu leicht genommen habe. Ich bin dann bewusstlos geworden beim Auftauchen und habe gedacht, das war jetzt nicht so, wie ich es mir gedacht habe und anscheinend bin ich nicht unverwundbar und unbesiegbar. Ich habe aber wieder Wochen danach angefangen, Dinge zu analysieren und ich glaube, das war mein großes Glück, dass ich das selber kannte. diese Dinge zu analysieren und habe dann gesagt, also zwei Minuten vor dem Tauchgang ein Interview zu geben ist nicht intelligent. Deswegen habe ich dann so ein Regelwerk aufgestellt für mich, wo ich gesagt habe, eine Stunde vor dem geplanten Rekordversuch gibt es keine Interviews mehr. Da ist nur mehr Atmen, Fokus und und und und und das hat mir wieder einen Schritt weiter gebracht in Richtung Erfolg. Oder zum Beispiel, was bei mir halt auch nicht funktioniert ist, wenn jetzt zum Beispiel im Training besser bin als beim Rekordversuch, dann hilft das sehr vielen Sportler. Ich kenne viele Freitaucher, sagen, ich tauche jetzt 100 Meter weit, im Training bin ich 105er, das beruhigt mich, ich weiß, ich habe es schon geschafft. Das hilft mir jetzt dann quasi diesen Rekordversuch zu schaffen. Bei mir hat das nie funktioniert. Warum? Weil wenn ich im Training weitergetaucht bin, war ich viel zu entspannt und ich bin nicht in diesen Flow-Zustand gekommen. ist der Zustand in den alle reinwollen, du Entspannung und Anspannung am gleichen Niveau hast. Wenn ich zu entspannt bin, dann bin ich nicht aufgeregt, dann ist alles easy, kein Fokus und keine Konzentration. Wenn ich zu nervös bin, ist mein Herzschlag zu hoch. Dann bin ich ängstlich und dann kommen negative Gedanken und ich schmeiße den Nerven weg. Da muss immer diese Balance haben zwischen Entspannung und Anspannung.
Podcast Team: Mhm.
Christian Redl: Und das gelingt mir aber zum Beispiel, weil beim ersten Weltrekordversuch hat es ja auch funktioniert, wenn ich quasi am Tag vor dem Weltrekordversuch bei 90 % der Leistung aufhöre. Weil dann weiß ich beim Weltrekordversuch, ich muss etwas tun, was ich vorher noch nie gemacht habe.
Podcast Team: dass du dir selbst dann noch mal bisschen mehr Druck aufbaust in dem Moment.
Christian Redl: Und da habe ich dieses Gefühl, ich habe ein bisschen mehr Druck, habe ein bisschen Stress, aber Stress gibt es ja positive und negative. Zu viel Stress ist negativ. Wenn du die richtige Stressmenge hast, dann macht sie leistungsfähiger. Also wenn es zu viel ist, ist es leistungsschädigend. Und dieser Zustand, das funktioniert bei mir am besten. Deswegen habe ich dann gedacht, okay, das ist auch wieder so eine weitere Regel bei 90 Prozent im Training am Tag vorher aufhören. Das hat bis jetzt immer gut funktioniert. Je mehr man an die Grenze geht oder darüber hinaus geht, desto mehr lernst du über dich selber. Wie funktioniert mein Gehirn? Wenn ich immer nur in der Komfortzone bleibe und ich sage, mache immer nur 50 Meter Tauchgänge, nicht. Aber was lerne ich dabei? Nichts. Wenn du an die Grenze gehst und schaust, lernst du etwas. Wenn du es nicht schaust, lernst du auch etwas. Das ist der Unterschied. Ich habe da eine ganz eigene ... Theorien entwickelt zum Thema Angst, deswegen habe ich eigene Theorien entwickelt zum Thema Scheitern. Scheitern gibt es in meiner Welt nicht, selbst wenn ich jetzt einen Weltakkord nicht schaffe und ich mache den Fehler nie wieder, dann habe ich was gelernt draus und werde beim nächsten Mal besser sein. Deswegen ist es für mich auch kein Scheitern. Das sind halt alles die Dinge, mit denen ich mich sehr intensiv beschäftigt habe, weil ich da nicht angefangen habe. Vorträge zu halten, Bücher zu schreiben, eben dieses Wissen aus der Praxis, weil das ja keine Theorie ist, ich habe gehört, das könnte vielleicht helfen, sondern nein, ich habe das wirklich am eigenen Leib erlebt, was es heißt, positive Gedanken zu haben oder negative Gedanken zu haben. Negative Gedanken und ich werde bewusstlos, positive Gedanken und ich lasse mir das Weltrekordhalter feiern. Und wenn du das aber erlebst... dann löst er das etwas aus bei dir selber. Ich kann das natürlich super toll erzählen. kann man jetzt glauben oder nicht glauben. Es gibt sicher Leute, sagen, klingt alles vernünftig. Es gibt sicher Leute, sagen, der Typ ist komplett durchgeknallt, der geht unten eisdauchen oder es gibt da sein Leben. Also gleich vorweg, würde da niemals mein Leben riskieren. habe immer Ärzte dabei, habe immer Sicherungstaucher dabei. Selbst wenn ich bewusstlos werde, kann mir nichts passieren. Aber ich glaube halt, wenn man das selber erlebt hat
Podcast Team: Ja.
Christian Redl: dann hat das natürlich einen ganz anderen Impact, wenn ich es jetzt nur höre. Deswegen bin ich heute ewig froh, dass ich immer wieder diesen Drang verspüre, an die Grenzen zu gehen und immer wieder etwas Neues zu lernen und das Gelernte weitergeben zu dürfen.
Podcast Team: Ja, das wäre auch meine nächste Frage. Du hast ja auch eben gesagt, nach dem Weltrekordversuch und vor allem nach dem geschafften Weltrekordversuch, nachdem man einfach einen Weltrekord aufgestellt hat, da meint man, man könnte fliegen gefühlt. Da ist man unbesiegbar, da ist man...
Christian Redl: Ich hatte damals das Gefühl, wie aufgetaucht bin, aber diesen Riesenrucksack, den ich mit mir mitgeschleppt habe, mit den Zukunftsängsten, den finanziellen Sorgen, der war in einer Sekunde weg, weil ich ja gewusst habe, ich habe es jetzt geschafft und jetzt kann ich endlich mein Traumleben leben. Das kann man
Podcast Team: Mhm.
Christian Redl: sich nicht vorstellen. Also ich bin jetzt kein eigener Kind, aber vielleicht kann man das mit einer Geburt vergleichen vom eigenen Kind. Aber das war so was Emotionales. Ich glaubte, ich schwebe über das Eis. Ich gehe nicht am Eis, ich schwebe am Eis. Mir sind die Tränen wirklich so einen Meter weit aus den Augen rausgespritzt, eine Stunde lang. Ich war damals 27 Jahre alt und mein restliches Leben hat sich aufgebaut auf 90 Meter, 90 Sekunden. meine, das ist ja pervers eigentlich.
Podcast Team: ...
Christian Redl: Du trainierst 6 Monate, 5 Tage die Woche, 2 Tage, 2 Stunden am Tag für einen Tauchgang, der 2-3 Minuten maximal dauert. Du hast nur einen einzigen Versuch, wenn der nicht funktioniert, bist du gescheitert. Es ist ja nicht wie beim Skifahren, Fußballspiel, kann jede Woche beweisen, ob ich gut bin oder nicht. Ich habe einen einzigen Tauchgang Zeit, um zu beweisen, dass ich der Weltbeste bin, weil Weltrekord hast du bist der Weltbeste. Und dieser Druck, mit dem muss man ja umgehen können. Und das habe ich auch nicht gelernt, sondern... Ich bin relativ naiv reingegangen und habe aber dadurch sehr viel gelernt.
Podcast Team: Ja, und danach kommt dann aber auch noch mal so ein bisschen die Realität zurück. Man merkt, okay, so unbesiegbar bin ich doch nicht. Du hast dann beim zweiten Weltrekordversuch noch mal deutlicher, sag ich mal, erfahren. Aber das merkt man dann ja auch irgendwie im Alltag. Also man hat das Gefühl, man schwebt, aber trotzdem muss man dann irgendwann zurück irgendwie nach Hause und muss seinen Alltag weiter bewältigen. Und man geht dann doch noch mal eigentlich schon einen gewissen Maß zurück dorthin, wo man hergekommen ist. Was gab es denn im Alltag dann vielleicht auch für Herausforderungen oder was gibt es für dich im Alltag so für Herausforderungen, wo du das gut auch übertragen kannst dann?
Christian Redl: Also in Wirklichkeit wie bei jedem Unternehmer. Ich bin selbstständig, ich habe auch einen vernünftigen Beruf gelernt. nämlich nicht nur im Rausch Tiefe gesehen mit Sitzen, sondern auch Wall Street und habe das auch sehr gut gefunden und bin dann halt Investmentbanker geworden und habe richtig gut Geld verdient. Ich habe dann angefangen ein Haus zu bauen in der Nähe von Wien und und und, also alles fremdfinanziert natürlich.
Podcast Team: Hm.
Podcast Team: Hahaha
Christian Redl: Und mit 30 bin ich dann an einem Samstag, ich mein Leben nicht vergessen, Samstag auf Sonntag bin ich schlafen gegangen. Bin am Sonntag schweißgebadet, das erste Mal in meinem Leben aufgewacht. Hab gewusst, ich muss mein Leben ändern. Bin am Montag zu meinen Fahrgesetzen gegangen, hab gesagt, da sind meine Unterlagen, mein Schlüssel, ich komm nie wieder. Und am nächsten Tag hab ich mich selbstständig gemacht. Noch einmal, in einem Sport, der kein Sporti ist. Also ich bin tatsächlich professioneller Luftanhalter.
Podcast Team: Das ist schöner Begriff dafür.
Christian Redl: Da gibt es auch nicht so viele weltweit, da gibt es auch keine Vergleichswerte oder sonstiges. Ich habe keine Ahnung gehabt, wie man Geld verdienen soll. Damals war es tatsächlich so, dass mein komplettes Umfeld, meine Familie, meine Freunde gesagt haben, du bist jetzt komplett angrengt. Wie man schon in Österreich sagt, da habe ich den Kopf gegen die Mauer gelaufen und du hast jetzt solche Gehirnschäden. Weil das macht kein vernünftiger Mensch. Du kannst dir nicht einen Job aufgeben, der super bezahlt ist und jetzt glaubst du, du kannst von deinem Hobby leben. Meine Eltern, die gingen alle nicht tauchen, haben alle keine Ahnung, was ich bis heute so wirklich tue. Die können sich das auch nicht vorstellen und die waren halt alle in diesen klassischen Berufen, Volksschule, Mama, Papa, Justizbeamter. ich bin wahrscheinlich die schwarze Schaf in der Familie ein bisschen. Aber nichtsdestotrotz habe ich mir gedacht, okay, jetzt oder nie probiere ich das jetzt aus. Und hab's halt riskiert. Nach zweieinhalb Jahren war ich pleite, ich hab nicht mehr gewusst, wie ich am nächsten Tag Wurstsäme kaufen kann zum Essen. Und nach drei Jahren hab ich's dann geschafft und seitdem ist es eigentlich ein super Leben, ich führe. Aber da muss halt auch diese Krisen durchtauchen als Unternehmer. Und da muss ich fairerweise sagen, auch wieder im Nachhinein betrachtet, hat mir heute der Sport Extrems geholfen dabei. Also wirklich Extrems geholfen.
Podcast Team: im Sinne von auch Kopf frei bekommen durch den Sport oder durch das, du gelernt hast durch den Sport.
Christian Redl: Diverse Dinge, also beides eigentlich. Das war ja auch witzige Sache, wenn du einen normalen Job hast und du hast eine Leidenschaft für das Tauchen und du hast einen stressigen Tag gehabt im Job, bin ich tauchen gegangen, runterzukommen. Weil das witzige ist ja das und das habe ich sonst eigentlich nie irgendwo erlebt, außer beim Tauchen. Beim Tauchen schaffe ich es automatisch, dass ich immer im Hier und Jetzt bin. Also beim Tauchen, sobald der Kopf unter Wasser ist, gibt es keine Zukunft, keine Vergangenheit. Keine Sorgen und keine Ängste. Gibt's nicht. Das ist total faszinierend. Vielleicht findet jemand einen anderen Sport. Ich hab echt vieles ausprobiert, aber bei mir funktioniert das nur beim Tauchen. Da war ich immer froh darüber. Als Banker war das auch nicht unbedingt der leichteste Job und angenehmste Job manchmal. Und da bin ich wieder tauchen gegangen. Jetzt ist aber das Problem gewesen, ich war jetzt Taucher und musste tauchen gehen.
Podcast Team: Ja, und dann ist das Tauchen auch nicht mehr so entspannt im ersten Moment,
Christian Redl: Auf einmal habe gemerkt, erst einmal mein Leben hier, einmal, alle Leute sagen es ist total super, wenn man sein Hobby zum Beruf macht. Ich ja, aber keiner der Leute hat mich davor gewarnt, dass ich jetzt kein Hobby mehr habe. Das heißt, ist jetzt auf einmal mein Ausgleich? Und auch das musste ich ja lernen. Und hab das dann halt Gott sei Dank gefunden in einem anderen Sport, nämlich im Bogenschießen. Aber da hab ich auch wieder Monate oder Jahre gebraucht, das herauszufinden. Weil mir hat das niemand gesagt. Niemand hat gesagt, hey du, super, aber weißt du brauchst jetzt eine neue S-Hop. Nach drei, vier Jahren hab ich mir gedacht, das ist komisch. Irgendwie, es tauchen macht jetzt dann... Nimm mir ganz so viel Spaß, weil jetzt muss ich ins Wasser gehen, weil ich einen Kurs habe und das Wetter ist nicht schön. Ich bin dann viel weniger für mich tauchen gegangen, sondern für mehr tauchen gegangen als Job. Und das ist ja ein Unterschied. Aber auch das musst du halt einmal verstehen und Lösungen zu finden. Das sind halt alles diese Bausteine der letzten 30 Jahre, die mich an den Punkt gebracht haben, ich jetzt bin.
Podcast Team: Ja, auf jeden Fall.
Podcast Team: Wie leicht fällt es dir heute zu unterscheiden, gehe ich für andere oder gehe ich für mich ins Wasser? Was kannst du dir dann mental auch sagen oder was genau hilft dir dann, den Schalter umzulegen?
Christian Redl: Das habe ich dann auch gelernt mit der Zeit. natürlich wenn ich jetzt einen Job habe, sei es jetzt Unterwasser, Stuntman, Kurse oder was auch immer, dann sehe ich das als Job, dann ist das tatsächlich meine Einnahmequelle. Aber ich habe es auch geschafft, mir über die Jahre ein Setup aufzubauen mit ehemaligen Schülern von mir, die mittlerweile richtig gute Freunde geworden sind, wo ich zweimal in der Woche mindestens ins Wasser gehen, nur für mich zum Training. Also ich jetzt auch nicht trainieren für einen Rekord, sondern wollte einfach sagen, zum Beispiel jeden Mittwochabend gehe ich mit drei, vier Freunden am See tauchen, dann setzen wir uns zusammen, essen ein Eis, haben einen Spaß dabei und das ist eigentlich das, was ich auch gelernt habe, dass das halt extrem wichtig ist. Dass man halt eben die Laune und den Spaß an der Tätigkeit nicht verliert, weil man es immer nur mehr aus Beruf heraus sieht, weil das würde dann auch wieder zu Burnout oder ähnlichen Dingen führen. Also dieser Ausgleich ist extrem wichtig und ich habe das Glück gehabt, dass ich es wieder gefunden habe, weil am Anfang war das halt für mich wirklich nur mehr Chop, Chop, Chop, Chop, Chop, Chop. Dann habe ich zum Glück diesen Ausgleich gefunden mit dem Bogenschießen, aber das hat mich heute auch nicht so hundertprozentig befriedigt. Bis ich dann auf die Idee gekommen bin, eigentlich kann ich ja noch immer, so wie damals in der Bank, mich tauchen gehen.
Podcast Team: Hm.
Christian Redl: Und das hat dann wieder alles verändert ins Positive.
Podcast Team: Machst du das dann im gleichen See oder am gleichen Ort oder hast du da einen Ortswechsel drin?
Christian Redl: Ich bin jemand, der auch gelernt hat, dass er in Routinen denkt und ich brauche Routinen, weil die Routinen helfen mir, mich zu entspannen. Bei meinem Sport ist ja das Allerwichtigste die Entspannung. Die meisten glauben immer, Extremsport lag fährlich, Adrenalin junk ist. Das Problem ist, je höher mein Puls ist, desto schneller wird der Sauerstoff verbraucht. Darum ist es ja auch messbar.
Podcast Team: Ja.
Christian Redl: Also ich positive Gedanken und weniger Sauerstoff verbrauchen, weil wenn du positive Gedanken hast, reagiert der Herzschlag darauf und ist niedriger. Also wenn ich jetzt negative Gedanken habe, dann steigt mein Herzschlag, weil dann regst du auf, bist du aufgeregt, hast Angst oder was auch immer, das ist alles negativ. Das treibt den Herzschlag automatisch nach oben, also das hat jetzt nichts mit Esoterik zu tun und je höher der Herzschlag ist, desto schneller wird der Sauerstoff im Körper verbraucht. Deswegen muss ich danach trachten,
Podcast Team: Hm.
Christian Redl: dass mein Herzschlag so gering wie möglich ist, damit ich eben so lange wie möglich unter Wasser bleiben kann. Da ist zum Beispiel ein Baustein, der mir hilft, neben den Artentechniken auch diese Routine und deswegen habe ich da meinen See, da habe ich meine Boje, da gehe ich immer hin, da weiß ich, da ist alles immer gleich und das ist einfach nur schön.
Podcast Team: Ich habe jetzt gerade überlegt, wenn ich mich sehr, sehr auf was freue und da drüber aufgeregt bin, dann steigt mein Puls ja auch, dann bin ich ja aufgeregt und sehr positiv aufgeregt. Wie schaffst du das denn, dann die positiven Gedanken auch so zu formulieren, dass du positiv gestimmt bist, aber eben nicht in diese krasse Freude sozusagen übergehst, dass es dann doch noch mal einen anderen Effekt hat?
Christian Redl: Also man muss da halt wirklich genau dieses Level finden, dass du halt wirklich im Idealfall auf diesem gleichen Niveau bist von Anspannung und Entspannung. Also wie gesagt, zu entspannt ist auch schlecht, weil dann nimmst das nicht ernst genug. Dann wird es sicher nicht funktionieren und wenn du dann zu angespannt bist, ist es eben auch negativ, weil dann hast du halt dann zu einen Herzschlag und dann ist es wahrscheinlich auch die Wahrscheinlichkeit höher, dass du eben negative Gedanken hast. Das was mir da hilft, einfach Meine Vorbereitung, also das Training, diese Routine, was immer dasselbe ist, hilft mir dabei dann auch beim Rekordversuch, quasi das zum Beispiel als Training zu sehen. Das heißt, ich versuche das Setting bei einem Rekordversuch immer gleich zu haben. Das ist total witzig. Wenn ich so einen Rekordversuch habe, bin ich meistens ein paar Tage vorher am Meißensee, weil das ist einzige Set, der aktuell zu früh in Österreich Und dann ist jeder Tag von morgens bis abends immer gleich. Ich esse das Gleiche, ich geh so zur selben Uhrzeit ins Wasser, ich geh so zur selben Uhrzeit ins Bett, es ist immer alles gleich. Warum? Weil mein Unterbewusstsein dann nicht so leicht unterscheiden kann. mein Gott, da sind auf einmal so viele Journalisten und alles, weil das kann ja dann viel besser ausblenden, weil für mich ist das dann quasi wie ein weiterer Trainingstag und nicht, mein Gott, ich muss jetzt an einer Höchstleistung liefern. Das sind halt erste Dinge, man heute trainieren kann. Und deswegen rate ich wirklich jedem gelegentlich die eigene Komfortzone zu verlassen und in diesen Grenzbereich zu gehen. Nur dort kannst du was lernen. Wenn du immer nur der Komfortzone bleibst, wo alles entspannt ist, funktioniert das nicht. Und durch dieses Lernen wächst du. Je mehr du wächst, desto größer ist deine Komfortzone, desto entspannter wirst du. Das ist eine Empfehlung. Das zweite, was aber viel schneller und in der Sekunde wirkt, Atemtechniken. Also richtiges Atmen hilft mir dabei, nicht länger unter Wasser bleiben zu können, sondern ich kann stressweg atmen, angstweg atmen, kann mit dem Schlaf atmen. Das sind alles sehr positive Dinge, die ich sofort in der Sekunde beeinflussen kann durch die Bewusstheit, richtig atmen.
Podcast Team: Hast du eine Artentechnik, die dir besonders hilft? Ich komme jetzt gar nicht alle aufzählen, aber dass du so und so viele einatmen, auch bis vier, ausatmen, acht, so in gewissen Rhythmus, weicht das bei dir dann großartig ab? Oder ist es so eine bekannte Artentechnik?
Christian Redl: Also... Also ich muss sagen, nachdem ich mich mit diesen Themen sehr auseinandersetz, hab ich halt dann angefangen, zu Büchern zu schreiben. Vor zwei Jahren ist das Buch ja schon innen über die Angst. Also, Dive deeper taucht auch deine Angst, weil ich mich mit dem Thema Angst auseinandergesetzt hab, weil ich gemerkt hab, dass sehr viele Menschen in den letzten Jahren massiv Angst bekommen haben. Niemand hat sich eine Pandemie ausgesucht, niemand hat sich die Kriege ausgesucht, die Deuerung ausgesucht. Das heißt, wir kommen ja von einer Krise in die nächste Krise. Die Leute haben keine Möglichkeit mir sich zu erholen und leben permanent unter Stress und Angstzuständen. Deswegen habe ich dann das Buch geschrieben und vor ein paar Wochen ist mittlerweile ein paar Monate her mein neuestes Buch erschienen, Press to Success, wo es wirklich nur ums Atmen geht, weil ich eben gemerkt habe, wenn du die richtigen Atmendechniken anwendest, kannst du quasi deinen Körper und deinen Geist kontrollieren. Weil ich kann Angst, kann Panik, ich kann das alles wegatmen. Auf der anderen Seite, wenn du deine Atmung nicht kontrollierst, wirst du kontrolliert. Das heißt, dann wird auf einmal aus einer Nervosität Angst und aus der Angst wird die Panik. Wenn du das nicht kontrollierst. Und deswegen bin ich immer ein Freund gewesen von einfachen Dingen, damit ich das tatsächlich immer wieder schnell und sofort umsetzen kann. Ich kenne Box-Priecing und wie sie alle heißen. Nur wenn du jetzt ein Meeting hast, kannst du dir nicht sagen, dass du eine Minute Box Breezing machen
Christian Redl: Die glauben alle, du gehörst in die Klappse. Und ich habe aber auf so einfache Dinge heruntergebrochen, wie, man hört das in letzter Zeit immer wieder und häufiger, Gott sei Dank, Sympathikus, Parasympathikus nervt, wenn man mit dem Bauch atmen wird entspannen wird. wenn wir auf die Welt kommen und wir Babys anschauen, die atmen alle noch richtig, alle mit dem Bauch, darum sind die Babys die meiste Zeit entspannt. Wenn aber die Babys anfangen zu schreien, atmen sie nur mit dem Brustkorb. Aber der Brustkorb ist ein Stressnerv. Das heißt, wenn ich mir jetzt anschaue, wie wir zwei atmen, atmen wir mit dem Brustkorb. Weil das einfach durch diese jahrelange falsche Atmung leider zu unserer Normalität geworden ist. Aber noch einmal, die Brustatmung steuert den Stress. Das ist dieses Fight-and-Fight-Syndrom. Fight-and-Flight-Syndrom. Wenn ich zuvor hergehe und sage, ist relativ simpel, ich brauche nur mit dem Bauch atmen, ist alles wieder okay. Das heißt für mich ist die wichtigste Technik, wirklich tief entspannt in den Bauch zu atmen und mindestens doppelt so lange auszuatmen, wie ich einatme. Weil wenn wir einatmen, wird die Lunge größer, dadurch hat das Herz weniger Platz und muss schneller schlagen. Wenn ich jetzt wieder ausatme, wird die Lunge kleiner. Das Herz hat wieder mehr Platz und muss weniger schlagen. heißt, wichtig, beim Einatmen geht der Herzschlag rauf, beim Ausatmen geht er runter. Wie atmen wir normalerweise ein oder aus? Immer gleich lange. So, was passiert mit meinem Herzschlag? Er steigt, er fällt, er steigt, fällt, er steigt, fällt. Aber es ist eine Nulllinie. Richtig atmen bedeutet, ich atme ein, egal wie lange es dauert und atme mindestens doppelt so lange aus. Weil jetzt hat das Herz mehr Zeit, weiter nach unten zu gehen.
Podcast Team: Ja.
Christian Redl: Und mit jedem Mal ausatmen, wir entspannter und entspannter und entspannter. Und das ist eigentlich das, was mir jetzt hilft, Angst wegzuatmen, mich in den Schlaf zu atmen, den Stress zu reduzieren. Und wenn man das trainiert hat, dauert das keine 15-20 Sekunden. Und ich kann sofort meinen Herzschlag halbieren und meine Nervosität wegatmen. Also das ist wirklich ein sehr, sehr mächtiges Tool und ich bin froh, dass sich immer mehr Menschen mit der Atmung auseinandersetzen, aber das darf man auch nicht alles immer gleich als ernst nehmen und so weiter. Es gibt auch sehr viele schlechte Atemtechniken. Da würde ich mich wirklich genau informieren und ich bin halt immer ein Freund von einem Fach und das muss in jeder Situation funktionieren. Ob ich jetzt im Meeting bin, ob ich tauchen gehe, ob ich einen Vortrag halte, es muss immer eine Möglichkeit sein, wo es die anderen Menschen nicht merken. und ich aber den Effekt sofort habe und deswegen einfache Bauchatmung und doppelt so lange ausatmen.
Podcast Team: Das Buch, das du dazu geschrieben hast, werde ich auf jeden Fall auch nochmal in den Show Notes verlinken. Das ist bestimmt für den einen oder anderen, der jetzt auch zuhört, sehr interessant. Und zum Thema Vortrag können wir auch mal jetzt vier Wochen eigentlich ziemlich genau in die Zukunft gucken zusammen, denn dann bist du ja beim FIVO-Kongress auch als Speaker dabei.
Christian Redl: Ganz genau. Ich freue mich schon riesig drauf. Es ist jetzt das zweite Mal, also ich war vor zwei Jahren auch schon einmal auf der Bühne und ich bin so froh, dass die Fibo diesen Weg eingeschlagen ist vor zwei Jahren. Also das Thema ist ja noch relativ neu, ich einmal, weil für mich, ich war vorher noch nie auf der Fibo Musik gestehen, weil ich bin jetzt nicht so der Bodybuilder wie mein Bruder, der macht das tatsächlich. Ich zwar immer bisschen an Sport interessiert, habe natürlich den Mess gekannt, aber es war für mich immer so, kommen die ganzen Bodybuilder aus der ganzen Welt. Und wie dann angefragt worden bin vor zwei Jahren, ich gemerkt, hoppala, da ist doch mehr dahinter und viel breiter mittlerweile, weil es ist ja das Wellness und so weiter dabei. Und jetzt natürlich mit dem Long-Javity-Thema setzen sie aufs richtige Pferd. Das Thema geht durch die Decke, wird immer wichtiger und ich glaube aber auch hier ist es eben wichtig. dass man da heute die richtigen Leute sucht. Es gibt ja natürlich viele, wo ein Trend ist, springen viele auf, das schnelle Geld zu machen. Aber ich bin echt froh, dass die schon vor zwei Jahren, nämlich sogar vor dem Long-Javity-Thema erkannt haben, wie wichtig die mentale Gesundheit ist. Und das ist es eigentlich damals gegangen. Und mittlerweile habe ich natürlich auch hier wieder sehr viel nachgedacht, sehr viel mit Leuten gesprochen, mich weiterentwickelt und bin froh, dass quasi die vierte Säule im Long-Javity-Thema Bereich jetzt quasi auch dieses Mental-Thema angekommen ist, weil ich glaube, was heißt ich glaube ich bin davon überzeugt, dass du alleine über deine Gedanken krank werden kannst. Also ich hab das selber erlebt in meiner Kindheit, ich bin total ungern in die Schule gegangen, bin da bisschen gemobbt worden damals und immer wenn ich nicht in die Schule gehen wollte habe ich einfach Fieber bekommen. Auf Knopfdruck. Wie geht das? Das muss ja irgendwo mein Gehirn gesteuert haben, damit ich eben krank werde, damit ich in die Schule gehen muss die Schularbeit zu schreiben. Aber wenn ich jetzt quasi krank werden kann auf Knopfdruck, dann muss es ja in die andere Richtung auch gehen, Na, ziemlich sicher, weil Leben ist kein Einbauen. Es gibt immer geht negativ geht positiv.
Christian Redl: Und deswegen glaube ich, ist das ein wirklich wichtiges Thema und deswegen bin ich wirklich sehr froh, dass ich da auf der FIBO wieder sprechen darf, eben genau über das zu reden. Weil ich glaube, das halt aktuell noch einmal, glaube aktuell ist das wirklich die größte Herausforderung der Menschen, sei es jetzt im Sport oder im Beruf oder im Privatleben, dass wir halt eben in den letzten fünf Jahren etwas erlebt haben, was in dieser Form in den letzten Jahrzehnten nicht gab. Ich kann mich noch erinnern, als Banker hat man immer gesagt, alle 10 Jahre gibt es eine Krise. Und das hat auch plus minus gestimmt. Das ist jetzt 2008 die Finanzkrise, zehn Jahre später die nächste Krise. Es war immer so, dieses Rad zwischen acht und zehn Jahren war eine wirklich große Krise. Das hat aber gleichzeitig die Bedeutung, dass die Menschen zwischen diesen Krisen Jahre hatten, um sich zu erholen. Und seit 2020 springen wir quasi, die eine Krise ist noch gar nicht wirklich fertig, haben wir schon die nächste Krise. Die Krise ist noch nicht wirklich fertig, haben wir die nächste Krise und in den letzten 5-6 Jahren gab es keine einzige Phase der Erholung. Das heißt, die Leute sind permanent auf einem sehr extremen Level unterwegs und haben keine Idee, wie sie von dem Level runterkommen.
Podcast Team: Ja, weil man auch keinen Einfluss auf die Faktoren hat, sondern nur darauf, wie man damit umgeht.
Christian Redl: Genau, ganz genau. Und das habe ich auch zum Beispiel gelernt. Es ist mir völlig egal, was draußen passiert. Das, was ich in meinem Umfeld ändern kann, in der Krise kann ich ändern. Und das ist oft viel mehr, als man glaubt. Also ich kann mich erinnern, damals, weil du gefragt hast wirtschaftlich, Pandemie, wir sind im Februar noch auf die Philippinen gewesen zum Tauchen, wir sind zurückgekommen, Anfang März, ja Mitte März war der erste Lockdown. Ich habe innerhalb von vier Stunden am Tag X alle meine Aufträge verloren, bis Ende Juni. Also von Mitte März bis Ende Juni war wirklich innerhalb von Minuten sind die Mails reingekommen, Veranstaltungen abgesagt, Seminar abgesagt, wir brauchen uns den Nr. Speaker. Und innerhalb von diesen 3-4 Stunden, was das gedauert hat, tatsächlich mein gesamtes Einkommen bis Juni verloren. waren damals, ich werde es nie vergessen, knapp 16.000 Euro. Innerhalb von 2 Stunden weg. Natürlich verzweifle ich da auch und bin gesessen und habe gedacht, wie soll das jetzt weitergehen? Es wird keine Veranstaltung mehr geben. Ich kann nichts mehr verdienen, weil das war meine Haupteinnahmequelle. Was tue ich jetzt? Und die Kunst ist es aber dann eben nicht in dieser Schleife drin zu bleiben über Wochen, der Lockdown hat ja dann länger gedauert, sondern ich habe das dann geschafft wieder aus dem Sportlearning heraus, mich am nächsten Tag hinzusetzen, mir zu überlegen, was kann ich jetzt tun, eben aus dieser negativen Sache herauszukommen. Ich hab dann mit Freunden telefoniert, hab dann Jobs angenommen und bin dann tatsächlich im Jahr 2020 wirtschaftlich gesehen ins beste Jahr gekommen, was ich jemals hatte. Trotz Jobs dann. Und das ist eben der Unterschied. Das ist eben der große Unterschied, glaube ich, wo ich halt extrem froh bin, dass ich das alles erfahren durfte in meiner Vergangenheit beim Sport. Damals funktioniert es, damals nicht.
Podcast Team: Das können nicht viele sagen.
Christian Redl: Aber es hilft einem Sport auch keiner, weil der Taucher bin ich. Da bin ich für mich alleine. Und wenn ich es schaffe, dann ist es super. Und wenn ich es jetzt nicht schaffe, dann ich auch dafür verantwortlich. Ich habe jetzt nichts davon, wenn ich sage, ja, blöde Regierung, Lockdown, ich bin jetzt pleite. Ja Aber was ändert es? Ich bleib pleite. Es ist so. Es wird ja nur schlimmer. Und zu hoffen, dass jemand mir hilft, das ist eine ganz schlechte Strategie.
Podcast Team: Ja.
Christian Redl: Ich bin jemand, alles versucht, erfolgreich zu sein und das so planbar wie möglich zu machen. Das, was man hier lernt, kann man tatsächlich auch im Berufsleben
Podcast Team: wirklich Wahnsinn. Wenn euch das interessiert, den Link zum Fibo-Kongress packe ich auf jeden Fall auch nochmal in die Show-Notes und dann sind wir auch schon gegen Ende unserer Podcast-Aufnahme angekommen, wenn du jetzt noch eine Sache hättest, die du den Zuhörerinnen und Zuhörern mit auf den Weg geben möchtest. Vielleicht auch die nächsten Jahre gut zu überstehen. Was wär's?
Christian Redl: Ganz ganz wichtig. Ich weiß, es ist nicht ganz einfach, aber bitte verlasst eure Komfortzone. Das Problem, was ich gemerkt habe, ist in den letzten Jahren, wie ich schon gesagt habe, wir springen von einer Krise zu anderen. Das heißt, wir sind permanent im Grenzbereich. Das Problem dabei ist aber, dass das niemand freiwillig aussucht oder macht. Das heißt, die Krise kommt, du bist im Grenzbereich. Du versuchst irgendwie das Problem zu lösen, du überlebst es irgendwie und bist sofort wieder draußen. Du hast aber schon wieder die nächste Krise. Das heißt, kein Mensch denkt darüber nach, was habe ich jetzt für mich gelernt, was kann ich Positives mitnehmen, dass ich beim nächsten Mal nicht mehr in diese Negativität hineinkomme zum Beispiel. Und durch das, dass wir permanent im Grenzbereich sind, haben die Leute entschieden, und das ist ja nachvollziehbar am Anfang, ich bleibe lieber in meiner Komfortzone. Life-Work-Balance, jetzt heißt es gar nicht mehr Work-Life-Balance, sondern wir sind schon bei Life-Work-Balance. Die Leute bleiben lieber zu Hause, statt dass sie wandern gehen, weil sie einfach zu Hause diese Komfortzone haben. Komfortzone ist klassischerweise eben als Wohnzimmer. Und sagen, ich will jetzt eigentlich gar keinen Stress mit einem Sport oder mit irgendeiner Challenge, weil ich habe genug Challenges im Berufsleben zum Beispiel. Das Problem ist, wenn du das nicht freiwillig magst, lernst du nichts. Und ich stelle mich ja freiwillig meinen Grenzen. Und deswegen lerne ich etwas. Und wenn du etwas lernst, beginnt Wachstum und deine eigene Komfortzone wird immer größer. Und je größer die Komfortzone ist, desto glücklicher und entspannter ist das Leben. Und ich glaube, das ist eigentlich das, was die Menschen wollen. Sie wollen ein glückliches, zufriedenes Leben haben. wissen aber nicht wie sie das kriegen und ganz im Gegenteil, das was aktuell passiert und das sieht man ja an den Statistiken, es gab noch nie so viele Jugendliche zum Beispiel, die psychologische Behandlungen brauchen. Warum? Weil die Jugendlichen immer nur ihrer eigenen Komfortzone bleiben. So, was passiert jetzt wenn ich immer der Komfortzone bleibe in der eigenen, die wird immer kleiner und kleiner. Und je kleiner deine Komfortzone ist, desto kleiner muss das Ereignis sein, damit du da rausgekickt wirst. Und deswegen ganz ganz wichtig,
Christian Redl: Es muss nicht immer ein Weltrekordversuch sein im Eis tauchen. Es reicht zum Beispiel, wenn ich jetzt immer warm dusche. Auch das ist schon ein Grenzbereich, dass ich sage, ab morgen gehe ich eine Woche lang kalt duschen. Das ist ein Grenzbereich. Das ist vorher noch nie gemacht. Viele Leute sagen, nein, das brauche ich nicht, unangenehm, ich habe Angst davor. Aber wenn man es dann ausprobiert und man findet raus, es ist cool, dann entsteht Wachstum. Oder wenn ich lerne, okay, mit der Atmung kann ich die Temperatur kontrollieren. Dann lerne ich was, neue Skills bringen mich immer weiter. Das ist wirklich die wichtigste Message. Einfach die Komfortzone freiwillig verlassen.
Podcast Team: bin ich mal gespannt, wer sich vielleicht auch noch dazu entschließt, seine Komfortzone freiwillig mit dir zu verlassen und vielleicht auch einen Kurs bei dir mal besucht oder noch andere Vorträge, von der sich anhört. Ich wage mich vielleicht ab nächster Woche an das kalte Duschen. Ich fange aber auch erst mal mit ein paar Tagen statt direkt mit einer Woche an. Da wende ich auch direkt das, was du am Anfang gesagt hast an. Ich fange mit zwei Tagen an, bevor ich sage, eine Woche. Sonst streikt mein Körper da auf jeden Fall oder mein Kopf, bevor ich überhaupt angefangen habe. Aber...
Christian Redl: stimmt
Podcast Team: Ich habe jetzt auch schon aus unserem Gespräch so einiges für mich mitnehmen können. Bedankt mich ganz, ganz herzlich für deine Zeit. Wir sehen uns dann am Fibo-Kongress. Euch, zuhört, hoffentlich auch. Und dann bis zum nächsten Mal.
Christian Redl: Promise.
Christian Redl: Danke, ciao!
Podcast Team: So, dann stoppe ich mal die Aufnahme.
Christian Redl: See ya!
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