Leistungsfähig ohne Burnout: So steigerst du deine Performance nachhaltig
Shownotes
Wie bleibt man leistungsfähig, ohne sich dauerhaft gestresst zu fühlen?
Zwischen Studium, Beruf, Social Media, Sport und Privatleben scheint der Alltag oft zu viel zu werden. Doch bedeutet echte Performance wirklich, immer mehr zu leisten?
In dieser Folge von Studieren mit Gehalt spricht Prof. Dr. Daniel Kaptain, Experte für Human Performance, Trainingslehre und Performance-Optimierung, über die größten Leistungskiller unserer Zeit und zeigt, wie nachhaltige Leistungsfähigkeit wirklich funktioniert.
Dabei geht es unter anderem um:
- Warum Social Media unser Stresslevel erhöht
- Die Rolle von Dopamin, Serotonin und Motivation
- Weshalb Perfektionismus krank machen kann
- Warum Regeneration genauso wichtig ist wie Leistung
- Wie Spitzensportler, Einsatzkräfte und Führungskräfte ihre Performance langfristig erhalten
- Weshalb Individualität wichtiger ist als der perfekte Trainingsplan
- Wie Konzentration wieder besser gelingt
- Warum kleine Veränderungen oft mehr bewirken als radikale Umstellungen
- Welche Routinen wirklich helfen, leistungsfähig zu bleiben
Außerdem spricht Prof. Dr. Daniel Kaptain über sein Buch Human Performance Optimization und erklärt, weshalb nachhaltige Leistungsfähigkeit nicht durch mehr Disziplin entsteht, sondern durch ein besseres Verständnis des eigenen Körpers und Nervensystems.
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🎧 weitere Podcastfolgen: Podcast mit Weltrekordhalter Christian Redl
Transkript anzeigen
00:00:09: Ihr kennt das auch alle.
00:00:11: Wir wollen gesund leben, wir wollen Karriere machen fürs Altervorsorgen und ein ordentliches sauberes Zuhause, frisches Essen auf dem Tisch, fit bleiben, Urlaub machen.
00:00:22: Wir wohnen uns in unserem Körper wohlfühlen und deswegen Rücksicht auf seine Bedürfnisse nehmen – aber auch unsere sozialen Kontakte aufrechterhalten!
00:00:31: Das ist jetzt ziemlich viel und ich frage mich auch selbst regelmäßig, wie wir das eigentlich alles gleichzeitig schaffen sollen.
00:00:38: Und genau darüber sprechen wir heute im Podcast Studieren mit Gehalt!
00:00:43: Wir schauen uns mal zusammen mit Daniel Kaptein an – Wie wir denn leistungsfähig und trotzdem nicht allzu gestresst sind?
00:00:50: Daniel, schön dass du da bist.
00:00:52: Einige kennen dich ja vielleicht sogar schon aber für die, die dich nicht kennen stelle dich noch einmal vor
00:00:57: Ja Hallo Kathrin, braucht mich auch da zu sein.
00:00:59: Ja mein Name ist Daniel Kaptein.
00:01:00: ich bin Professor an der DFBG und BSA im Bereich primär Trainingslehre und neben der Tätigkeit berate ich Spitzen-Sportler Einsatzkräfte, Schwerpunkt spezialisiert und Spezialkräfte von der Bundeswehr und Polizei aber auch entscheidend Management oder in Berufen wo Stresslevel oder ein Leistungslevel sehr hoch angesetzt ist um eben die Leistungsfähigkeit im englischen Performance auf ein sehr hohes Niveau zu bringen bzw.
00:01:32: dort zu heiken.
00:01:34: und ja, das ist so meine Aufgabe oder vielmehr meine Tätigkeit in den letzten Schwerpunkt-Fünfzehn Jahren und versuche auch gerade diese drei Professionen also sprich Personen im Management, im Spitzensport In Anfangsstrichen zusammenzubringen oder bei meiner Erfahrung, meine Blickweise zusammen zu bringen.
00:01:58: Also so nach dem Aspekt was kann man voneinander lernen?
00:02:01: Weil Gemeinsamkeit ist eben genau das Leistungsfähigkeit zu erbringen und dass möglichslange und vor allem auch nach diesen Phasen der hohen Belastung noch sehr gut zu funktionieren weil es Ziel soll nicht sein, dass man eben nach Belastungsphasen dann in ein tiefes Loch fällt.
00:02:20: In den letzten Monaten halt zwei, drei Bücher rüber geschrieben.
00:02:23: Ja die war der einsterfroren des Human Performance Optimization und über das uns heute montieren.
00:02:29: Genau wir unterhalten uns nachher aber das Buch noch mal ein bisschen detaillierter Aber starten direkt in den Alltag sozusagen rein auch von den Studierenden.
00:02:37: Du hast ja dann auch hier an der DHFPG öfter mit jungen Menschen eben zu tun.
00:02:43: Es ist immer mehr so der Fall, dass gerade die junge Generation müde ist, gestresst es überfordert ist und sich selbst sehr viel Druck macht.
00:02:51: Obwohl sie eigentlich vom Lebensstil wieder in eine viel gesündere Richtung geht.
00:02:56: Wie passiert das denn?
00:02:57: Woher kommt das?
00:03:00: Das sind so ein bisschen die Schattenseiten von der Wissensgesellschaft.
00:03:03: Also Salopp gesagt wir wissen viel und können wenig.
00:03:07: Offenbar haben wir oft das Gefühl... Zum einen, dass wir viel wissen und B., dass wir wenig können.
00:03:12: Beides ist aber nur ein gefühlene Illusion oder andersrum betrachtet durch diese Dauerbeschallung.
00:03:18: An allen Ecken und Enden.
00:03:19: gibt es irgendwelche Tipps?
00:03:20: und wo sieht man das alle?
00:03:22: leutes Stichwort besser machen optimal performen?
00:03:26: Aber man kann schlichtweg unser Gerinn oft nicht unterscheiden.
00:03:30: Ist das jetzt real oder ist das Fiktion?
00:03:34: Also stichwort Social Media was viele Psychologen mit dabei wirklich als Pandemie bestimmt bezeichnen gerade bei jungen Menschen, weil man relativ schnell den Bezug zur Realität verliert und dann eigentlich in einem Dauerzustand eines Let-Camps ist.
00:03:49: Und das ist bei keinem Wettkampfsportler der Fall.
00:03:52: bzw.,
00:03:53: dass es dann sehr, sehr schnell oder führt das zu einem Kipppunkt, weil Belastung Regeneration wenn ich dieses grundlegende Tool außer Drehungslehre oder meine Sachen außer Lebensphilosophie.
00:04:06: Wenn ich das nicht berücksichtige, dann ist das ziemlich schnell, fühlt das zu einem chronischen Stress und einer chronischen Überlastung.
00:04:13: Und da habe ich das Gefühl – und das sind nicht nur die Jungen.
00:04:16: also Social Media wird ja oft mal dargestellt hier Tiktok und Instagram und so weiter.
00:04:22: Das ist es natürlich auch.
00:04:24: aber für uns etwas Fortgeschrittener, wer im Lebensalter ist das dann sowas?
00:04:30: die LinkedIn.
00:04:31: Also daher letztendlich oder NTV oder irgendwelche anderen Dinge.
00:04:33: halt also so ein Sprich.
00:04:34: wir schütten uns permanent mit Nachrichten Information zu und vergessen halt was es wirklich unser Kernaufgabe und lass uns ablenken und um ihr relativ schnell stressen.
00:04:45: Ja immer so einen Blick ins Klassenzimmer sozusagen wenn du eine Pause hast in deiner Präsenzphase wie viele Leute sind denn da am Handy?
00:04:54: Also mindestens mal zwei Dritte.
00:04:58: Also das ist, es nimmt... also ich nimm wahr.
00:05:01: Ich beobachte schon sehr genau dass es ein bisschen weniger wird.
00:05:05: Also was da viele Leute halt mittlerweile schon erkennen, dass es ihnen nicht so gut tut, dass sie da letztendlich die ganze Zeit irgendwo bei welchen Social Media-Seiten auch immer oder was auch mal so im Handy machen, dass das an sich dazu führt, Stress halt ist.
00:05:22: Und das ist ja auch so die wichtige Aufgabe, als ob nicht mit einem Zeigefinger oder böseböse wie ein Oberlehrer sondern eher zu sensibilisieren.
00:05:30: und die Antwort soll sich jeder geben.
00:05:32: Tut mir das was ich gerade jetzt da im Smartphone mache tut mir das gut.
00:05:38: Es gibt welche, es gibt auch Aktivitäten.
00:05:39: Das darf man das auch nicht wegdenken oder irgendwie verteufeln die nicht nur nützlich sondern auch wohltun sind.
00:05:45: aber die muss man sich immer wieder stellen.
00:05:46: die Frage und so habe ich's mir auch ein Stück weit abgewöhnt Ich bin jetzt auch nicht das mega Vorbild Aber ich sage mal meine Zeit kriegt ihr nicht.
00:05:54: Man muss ja mal sehen dass grob gesagt einen Großteil dieser Konzerne diese Systeme schlichtweg Geld mit der zeit der Nutzer verdienen Und da kann ich meine Zeit und das will ich selbst bestimmen, womit ich meinezeit verbringe.
00:06:09: Und ja, da sage ich habe für mich so angewöhnt wie ein kleines Mantra.
00:06:14: Meine Zeitslichte nicht oder ich bin Herr meiner Zeit.
00:06:16: also dementsprechend muss man das alles wohl portionieren.
00:06:20: aber es ist schon wirklich extrem geworden.
00:06:22: mittlerweile.
00:06:24: Ja und also Ich würde auf jeden Fall das Mantra für mich auch mal mitnehmen.
00:06:28: Meine zeit bekommt ja nicht ist eine sehr schöne ansatz dafür.
00:06:31: Aber Es fällt dann manchmal irgendwie doch schwer, was genau passiert denn auch wenn wir dann öfter das Smartphone noch mal zur Hand nehmen und uns durch irgendwelche Social Media-Seiten egal welche das jetzt ist, scrollen.
00:06:45: Warum genau machen wir das denn?
00:06:48: Meinen wir dass wir das brauchen?
00:06:49: Brauchen wir das?
00:06:50: Ja!
00:06:51: Ja, das ist im Endeffekt Dopamin.
00:06:53: Also Dopamin um das vielleicht mal vorab zu erklären, es ist ein Botenstoff im Nervensystem der uns aktiviert und der wird ausgeschüttet wenn wir Neues... erfahren oder viel mehr Neugier, der kann man damit vielleicht ein bisschen... ...oder Vorfreude ganz gut agieren.
00:07:11: Und das aktiviert das System mehr zu haben oder mehr zu wollen und natürlich im Marketing- oder Konsumgesellschaft ist es natürlich ein wunderbarer Botenstoff, der die Leute dazu bringt, zu konsumieren.
00:07:27: Das wird ausgeschüttet wenn halt eben was Neues, Interessantes etc.
00:07:33: da gerade geschieht.
00:07:34: und das tut es ja im Smartphone und so sinnbar.
00:07:37: und dass ist das grausame grad zu die jungen Menschen von fast kleinen Auftrag konditioniert soweit's bimmelt blinkt irgendwas bunte sieht man auch in den Einkaufsregalen im Supermarkt.
00:07:47: alles bunte letztendlich.
00:07:49: das zieht an und die Leute kaufen.
00:07:52: Und so ist das letztendlich halt auch mit solchen Dingen.
00:07:55: und dann gibt es so Phänomene vier of missing out, dass man eben die ganze Zeit up to date sein muss.
00:08:00: Dass man immer wieder sein, ich sag jetzt mal imaginären Freundeskreis bedienen muss mit irgendwelchen weiß ich Bildern keine Ahnung was und irgendwelche Status Meldungen.
00:08:13: Also nochmal, es zieht sich von der Jugend bis ins Erwachsenalter.
00:08:17: und ja das alles sorgt dafür.
00:08:20: dann auch die Reaktion darauf dass immer wieder Dopamin ausgeschnitten wird.
00:08:23: Und ich sage jetzt mal gefährliche daran ist, dass der Dopaminspiegel kurzfristig ansteigt.
00:08:29: und dann ist es dieses Gefühl wow!
00:08:31: Man isst so ein Arousal und wie vor Freuden sind auf freudigen Erwartungen?
00:08:37: Wenn man's hat, fällt der Dopamine-Spiegel unter das Ausgangsniveau Und das macht er immer wieder Lust auf mehr und dann kommt man da nicht raus.
00:08:45: Dann ist es immer so, dass man ihn auch immer wieder versucht diesen Dopamin-Kick neu zu bekommen.
00:08:52: Das hört sich mal hart an aber das macht dann süchtig.
00:08:55: Das sorgt dafür, dass wir davon nicht loslassen können und genauso gut wie eine Dopaminkarte entsteht.
00:09:02: Also das ist quasi der Zustand wenn's ruhig wird.
00:09:06: Bestes Beispiel... Man hat am Abend oder wann auch immer einen tollen Tag erlebt und der nächste Tag ist ruhig.
00:09:14: Oder man hat ein tolles Wochenende erlebt, geht dann wieder an den Alltagstrott zurück wo es eben nicht so blinkt und nicht so toll ist und hin und her.
00:09:22: Und dann fällt man in so'n Loch und dann versucht man natürlich weil das sich unangenehm anfühlt, weil man dann also ruhig und einsam sich fühlt obwohl das ja nicht der Fall ist.
00:09:30: aber so nimmt du dass das Gerirren war, weil eben keine Aktion stattfindet.
00:09:34: Dann versucht man möglichst schnell dieses wahrgenommene Defizit abzubauen.
00:09:41: Und dann greift man wieder zu Social Media, zu irgendwelchen anderen Dingen oder Konsumablenkung und das ist ein System also ein perfides System muss man ganz ehrlich sagen was einfach dazu führt dass man ja in so einer Kaskade mehr oder weniger will losgefangen ist.
00:09:59: Ja und jetzt haben wir darüber gesprochen dass wir dann dieses Dopamin ausschütten, dass wir das haben oder dass es uns eben dann fehlt.
00:10:06: Wie wäre denn sozusagen die Idealvoraussetzungen in unserem Körper um leistungsfähig zu sein?
00:10:11: Hat das auch was mit Dopamin zu tun?
00:10:14: Ja also wie gesagt Dopamin gibt ja ganz viele verschiedene Neurotransmitter und Dopamin ist letztendlich halt für so ein Kick-Aktionen und Arousal usw.
00:10:25: zuständig Absolut notwendig.
00:10:29: Die Frage ist, wie sensibel reagieren wir drauf?
00:10:32: Oder wie viel haben wir davon überhaupt?
00:10:34: Wie viel produziert unser Körper?
00:10:35: Weil das ist ja die Neurotransmitter-Vanium-Körper selbst produziert.
00:10:39: also die Bestimmen unserer Verhalten werden aber von unserem Verhalten letztendlich beeinflusst und ohne Dopamin wäre man halt, ich sage es mal niedergeschlagen freudlos bis hin im Extremfall.
00:10:50: Also nicht als Krankheitsbild zu sehen, aber nieder geschlagen schrägstrich depressiv.
00:10:54: Und man braucht immer wieder solche Kicks.
00:10:57: Und das ist halt, was ich in den Coachings meine Leuten oder meinen Kunden oder meinem Umfeld immer wieder auch aufzeige.
00:11:03: Es geht um eine Balance.
00:11:05: Also man braucht so ein paar Kicks im Alltag.
00:11:07: also das kann beispielsweise die eiskalte Dusche morgen sein oder irgendwelche anderen nennen wir es mal Mikroshocks, die dosierbar sind.
00:11:15: Das kann auch ein kurzes Bewegungsimpul sein.
00:11:19: Also was ich, ein paar Liegestützen, ein Paar Kniebeugen oder ein paar Sprünge solche Sachen halt, um sein System in Anführungsstrichen zu kicken damit es hochfährt.
00:11:29: Man muss aber auch immer sehen, dass darf und soll kein Dauerzustand sein.
00:11:32: also das verwechseln halt viele, dass diese Antreiber gibt's auch andere Adrenalin, Acetylcholine
00:11:38: etc.,
00:11:39: die dürfen aber oder das wäre schädlich für ein Organismus wenn die permanent oben wären.
00:11:46: Und so ist aber unser Alltag leider über das aufgebaut.
00:11:49: Auch wieder Stichwort Social Media man sieht da ja nur Erfolg Und das andere Dinge, mehr oder weniger leicht.
00:11:56: Dass es den Leicht von der Hand geht und alles funktioniert und alles toll machen.
00:12:03: Das verleitet dann viele dazu, dass nachzumachen.
00:12:06: Ohne vielleicht nachzufragen – heutzutage mir hat es im Jahr hier in dem Jahr ist es ja überhaupt real!
00:12:13: Also stichwort künstliche Intelligenz, also ein großer Teil vielleicht nicht aber ein gewisser Teil der sogenannten Influencer Die gibt's gar nicht.
00:12:23: Also die gibt schon, aber die sind letztendlich künstig erschaffen und selbst wenn es die in Realität geben würde ich meine kann jetzt auch ganz einfach behaupten mich sitzt hier gerade am Strandhaus im Malibu und wie gesagt Jetty jetzt quasi heute Abend zu meinem Kunden das ist ein Großcheich in Abu Dhabi und mein Tagessatz liegt bei fünfhunderttausend Dollar.
00:12:44: also beweisen wir wird das Gegenteil Und morgen glaube ich bei Wayne noch einen Wüstenmarathon.
00:12:50: Also beweist du bitte das Gegenteil?
00:12:52: Ja und auch.
00:12:53: Ganz alleine natürlich, also dass es keiner sieht und das ist für mich so die Morgenroutine oder was auch immer.
00:12:59: Und da wird leider Gottes halt viele Halbverhalten erzählt und deshalb kann ich mir nur empfehlen der Schritt zurück zur Realität.
00:13:08: Ich glaube demjenigen Experten den ich sehe nicht nur sehe jetzt am Monitor sondern den ich physisch wahrnehme also der bei mir im Studio steht.
00:13:18: Der erzählt mit Dinge und dann kann ich relativ schnell erfassen, da muss jetzt auch kein Experte sein.
00:13:23: ist das real?
00:13:25: Also tut er das auch oder sieht ja mich und kann ja das was er mir empfiehlt auch quasi in der Umsetzung immer noch empfehlen.
00:13:33: Und wenn ich den nicht kenne, dann ganz salopp gesagt traue ich dem nicht.
00:13:39: Das ist halt heutzutage so der Unterschied.
00:13:40: die Vorbilder... Da bleibe In meiner Jugend, die kannte ich.
00:13:47: Also die kante ich vom Sportverein und aus der Schule.
00:13:49: Die hab' ich gesehen!
00:13:51: Und da wusste ich sie sind real.
00:13:52: Da wusste ja auch letztendlich auch die Kuhlen.
00:13:55: Auch die haben natürlich ihre Schattenseiten oder auch die Versagenmalen.
00:13:58: Versagen ist hartes Wort aber... ...da funktioniert auch nicht mal alles.
00:14:02: Die verlier noch mal ein Tennis-Match oder was weiß ich?
00:14:06: Das sehe ich aber bei diesen Gestalten aus dem Social Media sehe ich das nicht.
00:14:12: Also meistens perfide erzählen sie sowas dann fünf Jahre nach ihrem vermeintlichen Scheitern, aber wie sich dann wieder durch ihre Strategien hochgefahren haben.
00:14:23: Aber am Punkt des Scheiters zeigen die sich nicht und das gehört dazu weil das ist meines Erachtens das reale Leben.
00:14:30: also so lernt man ja auch durch Erfolge aber auch durch Misserfolgten
00:14:36: Und Perfektion ist eine Illusion.
00:14:39: Das ist aber eine, die im Internet sehr gut dargestellt wird und natürlich auch immer jeder Rückschlag, den man hat, hat einen immer wieder zwei Schritte nach vorne gebracht.
00:14:48: und das ist wenn man sich es genau anschaut manchmal ist ein Rückschlag auch einfach ein Rückschlag, dass passiert und dann wechselt man vielleicht mal die Richtung weil's wirklich doof reingehauen hat.
00:14:57: Natürlich soll man nicht alles auf die Goldwaage legen und sich entmutigen lassen weil irgendwas nicht geklappt hat.
00:15:03: diese toxische Positivität sagt man jetzt auch immer ganz oft, die da oft ausgestrahlt wird.
00:15:08: Die ist glaube ich auch sehr gefährlich.
00:15:13: Ich habe hier in meinen Notizen noch die Frage stehen bei Performance denken viele ein höher schneller weiter.
00:15:17: das ist jetzt ja auch das was du gerade eben so bisschen gesagt hast.
00:15:19: es muss besser sein was der andere gemacht hat oder zumindest muss es perfekt sein.
00:15:23: meinem Anspruch genügen der durch diesen Einfluss von den anderen dann er auch immer weiter erhöht wird der immer höher wird warum nicht der richtige Ansatz, wenn wir von Performance reden.
00:15:35: Wie sollten wir Performance denn vielleicht besser definieren?
00:15:39: Ja also ich sage mal höher schneller weiter stimmt schon aber es ist kein Dauerzustand und das ist auch nicht allein durch ein selbst zu bestimmen.
00:15:49: Also natürlich das ist vielleicht auch so der Unterschied zwischen Training und Sport.
00:15:53: Also im Training kann ich natürlich bestimmen ob ich heute mehr mache als letztes Mal.
00:16:01: guter Vergleich aus dem Bereich Trainingslehre zum Thema auch scheitern, also überschwelliger Trainingsreiz sagt ja auch nichts anderes als dass ich den Körper mehr zumute als er gewohnt ist.
00:16:15: Also theoretisch kann das mit einer Überlastung dann zu Wachstum führen.
00:16:19: Daher finde Ja, den Vergleich also einen Fehler oder vielmehr einen Scheitern ist eher ein Fortschritt als ein Rückschritt.
00:16:27: Wenn mir bewusst ist was der Grund war bzw wenn ich mir auch die Zeit gebe bezogen aufs Training dass sich nach der Belastung mehr Ruhe antun und deshalb auch der Bereich Performance funktioniert nur wenn man es ganzzeitig betrachtet.
00:16:42: Also ob das jetzt ein Wettkampf ist den mache ich nicht jeden Tag.
00:16:44: logischerweise also muss man den Planen nach dem Wettkämpf und vor dem Wetter sind Phasen der Entlastung Das ist der eine Punkt.
00:16:52: Und dann auch wieder hier, der individuelle Ansatz Performance muss man für sich selbst definieren.
00:16:58: also was heißt für mich leistungsfähig?
00:17:01: Also erst mal heißt es ja die ähnlich wie Fitness von der Begrifflichkeit to be fit den den Haltags Anforderungen oder den Anforderung die ich mir stelle oder die mir gestellt werden den zu genügen und auf einem natürlich im Vergleich.
00:17:18: Deshalb ist vielleicht der Performance die Steigung von Fitness auf einem sehr hohen Niveau.
00:17:24: Aber da kommt man ja nicht von sich aus hin oder vielmehr, das ist kein Zufall sondern das ist ja ein Schritt also beziehungsweise einen Ablauf also sprich einen Prozess.
00:17:36: und um auf diesem hohen Prozess zu oder auf diesen hohen Level zu bleiben gehören halt einfach auch Phasen Entlastung dazu.
00:17:45: Es ist ähnlich wie eine Bergtour, also wirklich ein Mount Everest auch wenn jetzt zwar letzte Woche der Rekord gebrochen ist wo da einer hoch gerammt ist aber auch das ist ja eine Illusion zu meinen die ist irgendwie angereist.
00:17:55: er hoch gerannt wieder runter und das war es sondern eher lange Vorbereitung etc.
00:18:00: Und bei einer klassischen Bergbesteigung in den Höhen hat man seine Basislager, da verbringt man eine gewisse Zeit und das ist auch für Performance wichtig.
00:18:10: Nämmer es mal familiäres Umfeld, soziales Umfeld wo man auftankt.
00:18:17: Dann gibt's natürlich Höhenlager also wo man letztendlich halt nur über die Belastungsphasen nach rinkommt und wo man auch wieder pausiert.
00:18:24: das kann von mir so ein Trainingslager sein.
00:18:25: und dann irgendwann ist der Wettkampftag.
00:18:27: das ist dann letztendig der Gipfeltag Als er auf Wiederaufs Bergstein gezogen genau wie im Wettkammsport.
00:18:32: ich kann nicht zu hundert Prozent garantieren, dass man oben am Gipfel ankommt.
00:18:37: Das muss noch nicht mit der eigenen physischen Leistungsfähigkeit Fitness zu tun haben sondern auf dem Berg schlechtes Wetter.
00:18:42: dann ist man sehr gut beraten wenn man absteigt also viel oder viel mehr den Aufstieg eben nicht angeht oder so umdreht.
00:18:49: Am Wettkampf kann es auch sein, so rad ich mein Sport an immer das natürlich ihre Hundert Prozent abrufen Also alles tun, damit sie die beste Leistungsfähigkeit erbringen.
00:19:00: Die für die Aufgabe, also sprich den Sieg oder den Erfolg beim Wettkampf, die da notwendig ist.
00:19:05: Das ist aber nur ein Drittel.
00:19:06: Das andere Drittel ist der Gegner, der hat dasselbe vor.
00:19:10: und wenn der Gegener die Gegnerin jetzt einfach mal besser ist, also Sprich ob das jetzt genetigt, andere Trainingsvorbereitung whatever es ja dann muss man das akzeptieren.
00:19:20: Und das dritte Drittel sind alle in die Rahmenbedingungen, also eben wetter Schiedsrichter essen morgens im Hotel, also Dinge die man eben nicht direkt beeinflussen kann.
00:19:31: Und wenn man das alles unter einen Hut nimmt dann ist Performance und da kann man schon wirklich nehmen auch so ein Fleisch der Ansatz unabhängig jetzt vom Level her das bestmögliche aus seinen Optionen rauszuholen.
00:19:45: Und das aus seinen Optionen und ohne den Vergleich mit anderen da zu hoch einzustufen.
00:19:51: Bist du auch genau auf diese Thematik in deinem Buch dann eingegangen, dass du geschrieben hast?
00:19:56: Dann können wir nämlich an der Stelle gerne mal kurz da reinschauen wie das so aufgebaut ist für wen das gedacht ist und wem das auch weiterbringen könnte so im Alltag!
00:20:06: Ja, genau.
00:20:07: Also das Buch... also ich habe das angefangen, ehrlich gesagt so ungefähr vor fünf Jahren.
00:20:11: Das war ein längeres Projekt weil ich auch nebenher extrem viel andere Dinge zu tun hab ist eine gewisse Nämmas mal Dokumentation von den Erfahrungen.
00:20:20: Das habe ich da viele Interviews mit Bekannten oder mit dem Leuten aus meinem Umfeld letztendlich reingepackt um den Begriff Performance oder Human Performance mal zu durchleuchten.
00:20:31: also sprich für wen ist das relevant?
00:20:33: und da sind wieder die zielgruppen schrägst du alle.
00:20:36: aber mein fokus beruflich gesehen sind halt eben einsatzkräfte sportler und eben leute aus management alle auf einem sei mal sehr hohen niveau also sprig spezialkräfte spitzen sportler oder personen halt im management.
00:20:50: Aber jeder Mensch, jeder kann davon profitieren.
00:20:53: die frage ist halt immer wie weit muss ich es hoch oder runter skalieren?
00:20:57: Also deshalb ist eigentlich so der rote fahren die individualisierung Also fängt damit an zu definieren, was ist denn überhaupt performant wie wir es gerade gemacht haben.
00:21:05: Dann und das war ein großes Anliegen aber auch die Zusammenhänge darzustellen dass es an sich der Körper eine Funktionsanhalt ist also das Kopf und Körper nicht zu trennen sind voneinander sondern dass sowohl körperliche Aktivität oder auch der Status der Muskulatur des Immunsystems massiv unseren Kopf also Kognitiv wie psychologisch oder mental letztendlich beeinflusst und umgekehrt.
00:21:31: Ernährung, Stichwort Mikrobiom
00:21:33: etc.,
00:21:33: da letztendling eine gravierende Rolle spielt was früher mal ein bisschen als esoterik abgetan wurde.
00:21:39: Ich meine die Sprüche gibt schon seit, weiß ich, wie lang aber Liebe geht durch den Wagen Das hat ja viel mit Emotionen zu tun und die werden faktisch gesehen im Darm letztendlich unter anderem produziert.
00:21:50: Das hat aber auch damit zu tun, auch den Spruch kennt man je nachdem an was man beim Essen denkt oder mit wem man am Tisch sitzt.
00:21:56: da geht er mit Appetit.
00:21:58: Also das sind so Dinge die waren früher also wirklich... Oder seit jeher sind das so Wahrheiten, also weil jeder das mal wahrgenommen hat.
00:22:07: Jetzt mittlerweile weiß man über die Medizin oder über die Wissenschaft ja es ist gegeben und das ist der Punkt ich hatte eben schonmal von Sonorotransmittern gesprochen Das läuft eben über diese Bodenstoffe Und so ist auch meine Arbeit dass ich eben da stichwort Individualisierung über Sonorodransmitterprofile mit den Klienten oder mit dem Umfeld erstmal aufzeige wie ist denn so der eigene Organismus, Körper, Nervensystem etc.
00:22:34: gebaut?
00:22:34: wie funktioniere ich denn überhaupt?
00:22:36: Und da ist es halt individuell.
00:22:38: also da habe ich mittlerweile in den letzten fünfzehn Jahren über drei tausend Leute halt letztendlich drüber gekocht dann was mal beziehungsweise solche Auswertungen gemacht und dann erstmal aufzuzeigen okay wie funktioniert man denn?
00:22:48: was braucht denn mein System um zu funktionieren?
00:22:50: die kann nicht den Dopamin hochfahren Serotonin steigern, wie kann ich den Adrenalin runterfahren?
00:22:58: Also das ist über Verhaltensweisen und deshalb sind das die Punkte Ernährung Bewegung Regeneration.
00:23:06: Da zählt dann Schlaf zu aber auch Entspannungstechniken Saloppgesahr einfach mal nix tun oder eben das Wichtige tun zur richtigen Zeit.
00:23:14: Und dass es ja Typen Sache man kann jetzt nicht jedem empfehlen Meditier Mal Oder macht ihr und die Trainingsform weil Da bin ich ganz ursprünglich drauf gestoßen, mit dem man fragt sich auch jeder Trainer oder wird sich jeder Trainer irgendwann mal fragen.
00:23:28: Wie kann es denn sein dass sich zwei auf den ersten Blick vergleichbare Personen die auch das gleiche Ziel haben folglich den gleichen Trainingsplan bräuchten?
00:23:37: Wie kann's denn sein, dass die beiden sich unterschiedlichen entwickeln?
00:23:40: oder der Trainings-Plan, der eigentlich für beide passen müsste, dass da aber dem einen super funktioniert und einem anderen nicht?
00:23:47: Und da sind wir genau bei diesem Punkt.
00:23:49: Also, grob gesagt halt wie funktioniert denn der eine Organismus im Vergleich zum anderen?
00:23:52: Aber auch natürlich wo sind denn die Unterschiede?
00:23:55: immer auf den ersten Blick nicht sehen und das ist halt das Spannende.
00:23:58: Das habe ich in dem Buch halt dann mal versucht zu beschreiben mit Studie mal zu belegen oder zu untermauern dass es eben so Ticken wir Deutschen natürlich vielleicht besonders.
00:24:11: Wir brauchen immer ein Beweis, wir glauben nur das was wir sehen Und da letztendlich mal so ein paar Studien auch dargestellt, aber vor allem immer den Blick in die Praxis.
00:24:22: Wie kann man oder wie ist das denn eben bei diesen Zielgruppen zu unterscheiden?
00:24:27: Oder was sind dann wirklich die Baustellen, die man sich primär angucken sollte?
00:24:31: Ja, an der Stelle kann ich auf jeden Fall auch noch oft sehr Podcast-Folgen von Studieren mit Gehalt hinweisen.
00:24:37: Ich habe nämlich eine Podcastfolge zu genau dieser Darmhirnachse und Mikrobiom auch aufgenommen mit Antiru-Wädel.
00:24:43: die würde ich euch in den Schornots verlinken Und ich durfte mit Christian Redl sprechen.
00:24:47: Der ist extrem sportler und da passt es auch ganz gut was du eben erzählt hast hiermit.
00:24:52: Es gibt einfach auch Bedingungen sollte man keine Weltrekordversuche starten.
00:24:57: Es gibt auch gute Bedingungen und es klappt trotzdem nicht, mit diesen Rückschlägen muss man umgehen lernen.
00:25:03: Da hat er mir sehr viel darüber erzählt und die Shows verlinkt ich euch auf jeden Fall in den Show Notes.
00:25:11: Dann gucken wir uns mal an zusammen... Ich mich jetzt hier so ein bisschen optimieren möchte, wenn ich versuchen möchte meinen Alltag besser zu strukturieren meine Ernährung anzupassen und so weiter.
00:25:22: Was sind denn die häufigsten Fehler, die dann dabei passieren?
00:25:25: Warum scheitere ich dann gefühlt nach zwei Wochen doch noch mal?
00:25:30: Ja also auf einer Seite sich vielleicht zu viel vornimmt.
00:25:35: Also man muss erstmal die Dinge, die man vorhat in seine Struktur bringen.
00:25:39: Wir haben alle eine bestehende Struktur also ob das jetzt Ausbildung, Beruf oder andere Verpflichtungen halt sind, die einen zeitlich natürlich binden, die auch eine gewisse Priorität voraussetzen.
00:25:49: Also deshalb strukturieren und priorisieren und dann letztendlich halt schauen okay was brauche ich denn?
00:25:55: Oder was will ich denn zuerst mal?
00:25:56: Also will ich leistungsfähiger werden im Sinne von höher schneller weiter oder merke ich vielleicht, nee, muss eigentlich eher runter kommen.
00:26:06: Also Stiefwort Ausgleich zum Alltag.
00:26:08: wenn ich einen sehr fordernden Beruf habe dann ist man sehr gut beraten weil man seine Freizeit entsprechend ruhig gestaltet und natürlich schauen okay wann hab' ich denn die Möglichkeit das so zu gestalten?
00:26:22: Und dann guckt man sich an welche.
00:26:25: also eine Möglichkeit ist.
00:26:26: ja nicht nur Faktor Zeit sondern durch welche Dinge kann ich das tun also durch welche Aktivitäten.
00:26:30: Und dann sind wir wieder bei den Altbekannten.
00:26:32: Also Aktivität, also Training muss nicht immer intensiv sein.
00:26:37: Also Training ist für mich auch beispielsweise ein Waldspaziergang kann natürlich auch hochintensiv sein.
00:26:45: das spricht Gangster gegen aber es ist immer eine Frage der Anpassung der Dosierung des Timings.
00:26:51: gleiche gilt für den Faktor Ernährung Heutzutage.
00:26:54: ein Riesenthema ist der Faktor Schlaf.
00:26:56: Das ging auch jetzt die Tage durch die Presse, durch die Massenmedien das an sich jeder dritte deutsche Schlafdefizite hat.
00:27:07: und da muss man sich natürlich auch wieder fragen fängt es wieder mit der Individualität?
00:27:12: woran liegt das?
00:27:14: Also was jemand der Schichtdienst hat, Schlafdefizit aufbaut oder gegen sein Krono-Zyklus lebt.
00:27:20: Oder Kronorhythmus lebt halt ein Schlaftefizitätsaufbau ist klar.
00:27:22: Die Frage natürlich ist es dem bewusst?
00:27:24: erstens schon weil Schicht dienst muss am Bewusstsein aber eben ob man so gegen seinen Rhythmus lebt ist einem oft nicht bewussten.
00:27:31: dann bin ich wieder bei dem Aspekt Individualisierung und immer wieder schauen welche Möglichkeiten habe ich zur Verfügung?
00:27:37: Was ist das Ziel?
00:27:38: Und auch auf den Weg dahin sich immer wieder die frage stellen ist es immer noch das Ziel.
00:27:46: Also das Markets, also kann beim Wettkampf der Fall sein oder Bergtour, bleibe ich mal bei der Elevation, dass man einfach sagt ne, ich treu um weil der Preis ist zu hoch, also das Risikos zu hoch oder schlichtweg auch das ist mir einmal vor Jahren mal bei einer Marathon-Vorbereitung passiert, da habe ich gestoppt sein Ehemann keinen Bock.
00:28:08: Also das ist es nicht.
00:28:09: Das ist mir jetzt einfach zu viele andere Dinge, also hat nichts mit Faulheit zu tun, sondern ich habe gemerkt, nee, ich laufe hier zwei Stunden durch den Wald und eigentlich hab' ich wichtigere Dinge zu tun.
00:28:20: Wichtiger die für mich in der damaligen Lebensphase wichtiger waren, also kannte.
00:28:24: Wenn ich umgedreht habe gesagt gut Marathon ist gelaufen, dann habe ich immerhin keine Zeit für.
00:28:31: Auch wieder so dieser Punkt... Und dass sich die Grundvoraussetzung selbst zu sehen.
00:28:37: Weil wir verlieren uns heutzutage viel zu schnell, weil eben fremdgesteuert sind.
00:28:41: Und wenn man diese ganzen Dinge betrachtet dann ja also die Möglichkeiten die man zur Verfügung hat.
00:28:47: das Ziel auch dass man hinarbeitet und dann eben auch den Weg oder vielmehr sich im Hier-und-Jetzt auf dem Weg immer mal wieder selbst reflektiert ist nichts.
00:28:56: in langes muss wer sich irgendwie Journaling betreiben oder sowas Wenn wir über die Frage stellen ist der Aufwand immer noch zurechtfertigen.
00:29:05: Und wenn das der Fall ist, dann geht es weiter und dann wird man immer wieder schrauben.
00:29:10: Bist mehr ein bisschen weniger, deshalb ist auch ein starrer Trainingsplan oder Ernährungsplan oder andere Pläne nicht das Ziel sondern immer wieder zu adaptieren.
00:29:20: Da kann man wieder vom Spitzensport lernen.
00:29:23: Das sind ja auch die Hauptaufgaben eines Trainers im Spitzesport – die Anpassung aus hier und jetzt!
00:29:29: Also dem Spitzensportler die Technik beizubringen, das wäre ein Widerspruch in sich.
00:29:34: Sondern eben an den Durchgängen ob das jetzt eine technische Sportart ist oder ob dass es wirklich rein im Athletiktraining der Fall ist sind heute zehn Wiederholungen oder acht Wiederholung sinnvoller.
00:29:44: Oder steigern wir etwas Gewicht?
00:29:46: Oder reduzieren was Gewicht oder allgemein die Umfänge werden ja hier und jetzt entschieden und da ist letztendlich halt so der Ansatzpunkt.
00:29:54: Ja, da kann ich an der Stelle auch noch auf unsere zweite Folge Hinweisen die wir eben schon aufgenommen haben.
00:29:59: Die spielen wir bei Macht ein Hobby zum Beruf.
00:30:01: Da geht es um Tactical Nutrition und da geht's eben genau darum dass man eben auch seine Ernährung an seine Gegebenheiten an seinen Alltag anpasst.
00:30:09: und da haben wir auch über Einsatzkräfte gesprochen, auch über Spitzensportler und auch die Folge verlinke ich euch nochmal in den Show Notes.
00:30:16: Und dann an der stelle von mir riesen Respekt das du tatsächlich beim Marathon angesagt hast Das ist jetzt zu viel.
00:30:22: Ich drehe jetzt um, weil auch dazu gehört nicht nur dass man sich selbst sieht sondern das man sich so sicher in der Situation ist, dass man dann eben auch nochmal andere Leute bekommt ja auch mit wenn man sich auf den Marathon zum Beispiel vorbereitet, ne?
00:30:35: Dass man sich von denen auch nicht beeinflussen lässt, sondern dass man eben sich seine Entscheidung an dem Moment auch so sicher wird dass man sagt aber ich weiß dass das jetzt das ist was mir gut tut und dass man es dann auch durchziehen kann.
00:30:47: Ich glaube das ist auch etwas was ganz, ganz vielen Leuten schwerfällt.
00:30:50: Dann sagt man ja ich würde heute Abend eigentlich gerne einfach auf der Couch liegen und ich glaube es wird mir gut tun jetzt vielleicht auch mal eine Serie zu schauen in ein Buch zu gucken vielleicht auch kreativ zu sein.
00:31:01: da macht ja auch jeder dann irgendwie etwas anderes.
00:31:04: Und dann trägt man die dritte Nachricht, wo es dann heißt.
00:31:06: Wir gehen aber heute Abend jetzt irgendwo hin und wir wollen grillen.
00:31:10: Gerade im Sommer ist das finde ich super-super schwer.
00:31:13: Im Sommer finde ich so eine, was eben auch angesprochen diese Form of Fear of Missing Out ist total präsent findig weil es sind viele Leute, es sind viel Veranstaltungen, die so aktiv sind.
00:31:24: wenn man da noch bei Social Media irgendwie Bilder davon sieht, dann fällt's total schwer auf der Couch zu bleiben, zu Hause zu bleiben um sich ruhe zu gönnen.
00:31:32: zumindest
00:31:32: Geht's mir
00:31:33: so?
00:31:35: Ist das auch was, was du ein bisschen bei Studierenden vielleicht auch mitbekommst.
00:31:38: Weil die sind ja auch dann zum Beispiel oft bei den Präsenzphasen hier vor Ort und dem einen oder anderen wird es vielleicht gut von abends dann einfach nochmal sich ein bisschen zu entspannen.
00:31:47: aber man will ja dann auch gleichzeitig so nutzen dass man jetzt dann die Leute hier vor ort hat zusammen und dann geht mal raus und dann hängt der eine oder andere vielleicht am nächsten Tag doch noch einmal ein bisschen mehr in den Seilen und so
00:31:57: Hundert Prozent und ich meine auch das ist ja ein Wettkampf.
00:32:02: Also nicht Wettkämpfe im Sinne von Kampf, also dass man jetzt da andere... also wenn man sich jetzt abends trifft es ist ja kein Kampf aber man steht auf der Bühne.
00:32:09: Also so hat man auch immer das Gefühl ne?
00:32:10: Man muss gut draußen sein, man muss socialisen usw.
00:32:13: Und das is ja eine Anstrengung!
00:32:16: Das ist auch wieder von Typ zu Typ bisschen unterschiedlich.
00:32:19: Es gibt ja so einen Mann Profil, nenne ich das immer dann den Pippelpließer.
00:32:22: Der eigentlich gefallen wird und auch mega beliebt ist für den es aber sehr anstrengend weil er immer wieder rausfinden muss wie werde ich denn oder was muss ich denn machen damit man gegenüber mir gefällt?
00:32:32: Und das is ja eine maximale Anstrengung!
00:32:34: Und eben genau hier auf Missing Out ist da so ein Riesenthema war man eben dann das Gefühl hat man gehört dann nicht dazu und auch dass ist ja wieder also oft die auf unser Stresssystem zu berufen oder vielmehr auf unsere Evolution zu berufen dieses four-of-missing out, das hat wieder mit Neurotransmitter zu tun.
00:32:53: Und Serotonin ist letztendlich wird ausgeschüttet.
00:32:55: wenn wir uns wohlfühlen und sicher fühlen und evolutionär betrachtet haben uns das eigentlich in meiner Gruppe weil wir sind als Jäger und Sammler immer damals also vor hunderten von Jahren aufeinander angewiesen gewesen.
00:33:06: Also allein in einer freien Wildbahn hätte keiner von uns überlebt dass die Zeit neuzutage andere sind.
00:33:12: Dass es nicht mehr so notwendig ist.
00:33:15: Das mag jetzt von der sagen mal vom rein überleben her mag das so stimmen aber es fühlt sich natürlich komisch an.
00:33:21: wir wollen immer irgendwo so mit dazugehören und da sind alles so diese geißeln die dann leider Gottes von vom social media aufs oder vom modernen lebenswandel oft gespielt werden.
00:33:30: Und die Leute halt unter maximalen stress setzen.
00:33:36: Das ist ja der dankbare Vorteil, also der riesen Vorteil meiner Tätigkeit.
00:33:41: Weil ich eben mit verschiedenen Professionen zusammen arbeite und das schon bei mehreren Jahren.
00:33:45: Und dann macht man sich natürlich auch Gedanken was zeichnet denn die wirklich erfolgreichen aus?
00:33:52: Damit meine ich jetzt nicht ihr meisten Medaillen gewonnen haben oder weiß ich was für tolle Sachen getan haben sondern Erfolger ist für mich jemand der zufrieden ist und der stabil ist.
00:34:01: Also stabil im Sinne von der ausgeglichenen ist weil er ihm zufriedene ist.
00:34:04: und das sind genau eben diejenigen, die auch wissen wann genug ist.
00:34:09: Und die erkannt haben – es ist ein Prozess.
00:34:11: also das geht nicht von jetzt auf gleich, dass dauert – dann man sagt nee, das brauche ich nicht.
00:34:16: Also selbstbewusst sind!
00:34:17: Die sich selbst bewusst machen können was sie brauchen und was sie nicht brauchen.
00:34:23: Das gehört ja absolut mit dazu, sich selbst wusst zu machen.
00:34:28: Social Media ist eine coole Sache, brauche Ich aber nur in gewissen Dosen Also Maßheiten.
00:34:34: Gleiches gilt mit gewissen Lebensmitteln, ja ab und zu mal zum Fast Food zu fahren?
00:34:39: Ja warum why not?
00:34:40: also das ist dann keine Sünde und damit darf ich mich da noch nicht geißeln.
00:34:43: Ich weiß es sind nicht gesund aber mein Körper kann's ab.
00:34:46: Eine Trainingszeit hat man so Skippen oder im Fitnessstudio nicht einen zu zeigen dass ich der stärkste bin oder ne?
00:34:52: also sondern einfach da wird Ego zu, also maximalist Ego mit einer nicht so schwer belahenden Handel Dinge zu tun.
00:35:01: Das ist alles leicht gesagt, aber das ist ein Prozess.
00:35:03: Und daran meines Erachtens erkennt man dann schon so eine gewisse mentale Reife die sich über die Jahre halt überhaupt entwickelt.
00:35:10: Aber auch immer wieder wie Selbsttüfung – Wie geht es mir danach?
00:35:14: Also da bin ich ja schon freuen von, dass darf man nicht übertreiben, aber ja und manche würden das sind mal so nette Begriffe wie Achtsamkeit
00:35:22: usw.,
00:35:23: aber sie einfach immer wieder selbst zu hinterfragen oder zu be fragen.
00:35:26: Wie geht's mir denn?
00:35:28: Ist das, was ich tue?
00:35:28: Passt es.
00:35:30: Und wir haben natürlich auch mal Angst vor Veränderungen weil man dann natürlich merkt, dass es passt nicht, dass man dann etwas ändern muss.
00:35:36: und dann ist die Frage, was und wie setze ich das um?
00:35:41: und da brauche ich dann optimalerweise... Also meines Erachtens musste auch nicht einmal Coach sein, guten Freund!
00:35:48: Das muss jetzt auch nicht heißen Coach, sondern ein guter Freund.
00:35:50: aber jemandem der mich kennt und der mir auch offen und ehrlich einfach sagt von wegen Nähe bis zum Holzbild oder ich würde dir das und das raten, weil du so und so bist.
00:35:59: Und das mache ich ja beispielsweise mit diesem Performance-Typing wie ich das genannt habe um den Leuten einfach mal aufzuzeigen also Hilfe zur Selbsthilfe wenn du dich selbst kennst.
00:36:07: Wenn du weißt wie du tägst wie dein System funktioniert dann kannst du dir viele Fragen selbst beantworten oder die richtigen Fragen stellen und dann salopp gesagt... Das ist wieder der riesen Vorteil der modernen Zeit weil der Supermarkt ist extrem gefüllt Also der Supermarkt mit Waren, die unser Leben besser machen.
00:36:26: Also sprich jetzt ob das Training Ernährung, mentale Tipps und Tricks usw.
00:36:30: sind allein was man barmads-unter Bücher bekommt.
00:36:33: Vor zwanzig Jahren war das so denkbar gewesen also nicht nur von der Quantität sondern auch von der Qualität.
00:36:37: Und dann weiß man eben welcher Tipp für mich selbst in der jetzigen Lebensphase sinnvoll ist?
00:36:44: Und welcher Tip vielleicht vor fünf Jahren hätte sinnvoll sein können oder eben nice to know ungefähr manchmal auch vielleicht.
00:36:54: Das macht keinen Sinn, weil es als fachlicher Sicht.
00:36:59: Ich sage es mal so, dass das Teil schießt.
00:37:00: Das würde ich aber immer noch sagen ist die Minderheit.
00:37:02: also die meisten Tipps sind schon richtig, aber eben nicht adressatenspezifisch.
00:37:06: Ja jetzt haben wir auch das Phänomen wo hast Bücher angesprochen wenn du mal rum fragst so in ich weiß nicht wie's in deinem Umfeld aussieht, aber in meinem Umfeld.
00:37:18: Wenn ich zehn Leute frage, wann hast du das letzte Mal ein Buch zu Ende gelesen?
00:37:22: Dann ist die Quote so bei Fünfzig Prozent, das überhaupt zu Ende gelesen wurde.
00:37:28: und bei den fünfzig Prozent dies zur ende gelesen haben sagt dann noch jemand aber ich habe echt lange dafür gebraucht.
00:37:33: Weil dass auch viel an der Konzentration liegt die immer mehr abnimmt können wir auch da noch einmal kurz drüber sprechen wie wir uns vielleicht auch da ein bisschen selbst austricksen können was wir tun können damit eben für diese wichtigen und richtigen und guten tipps die mir zum Beispiel in büchern finden auch nochmal genug konzentrationen da ist dass wir uns die auch einfach zu Gemüte führen, statt uns irgendeinen Real anzuschauen.
00:37:56: Wo dann eben in dreißig Sekunden angeblich das ganze Buch zusammengefasst wurde was nicht möglich ist?
00:38:02: Da sind wir wieder bei der Illusion!
00:38:04: Genau.
00:38:05: also es ist ja Grund, warum ich Bücher schreibe und keine weiß ich Blocks im Internet weil wenn ich im Internet etwas lese geht immer um Ablenkung.
00:38:13: Ist da eine Punkt oder andere Punkt isst Dreißig sekund Reals.
00:38:16: Ich sage zwar haus einfach mal raus Das ist nicht nur eine Illusion sondern darüber.
00:38:19: Also wenn es dreißig Sekunden dauern würde um mein Leben zu verstehen, dann muss man hier die Frage stellen oder da müsste ja die Realität ja designen dass wir alle einen absoluten Quantensprung nach vorne machen.
00:38:31: Dann wird so wie ich drei Sekunden dauernd zu wissen wo ist das?
00:38:34: und jetzt weiß ich alles und jetzt brauche ich nichts mehr als ein Quatsch.
00:38:37: also ganz ehrlich Und das müssen die Leute auch verstehen Ich finde den Begriff, ich weiß nicht wo ich ihn gehört habe aber ich zitiere jetzt einfach mal Wenn man in Buch liest, dann liest man im Buch Und nichts anderes und das ist auch wieder so ein Punkt, um bisschen runterzukommen.
00:38:53: Also das sieht man vielleicht im Hintergrund aber das geht ein bisschen weiter.
00:38:56: halt ich habe extrem viele Bücher.
00:38:58: Ich bin auch ganz ehrlich ich hab auch nicht alle zu Ende gelesen, weil sie mich wie für Jahre immer verwenden.
00:39:04: Ich vergleiche das noch ein bisschen mit der Trängsvorbereitung auf dem Marathon.
00:39:08: Es gibt Bücher die liest man und nach zweiter Kapitel merkt man ne es nicht.
00:39:14: also brauche ich jetzt nicht Viele, und die habe ich vor zwei Jahren nicht zu Ende gelesen.
00:39:20: Und die ziehe ich jetzt
00:39:21: raus.".
00:39:22: Es gibt auch manche, die hab' ich sogar zweimal gelesen!
00:39:24: Es gibt aber viele, die habe ganz ehrlich gesagt nur durchblättert mir da stichweise ein paar Punkte herausgesucht, sie sag', kann ich gebrauchen?
00:39:32: Und alles andere kenne ich schon.
00:39:34: Manchmal muss man sagen, meine ich zu kennen... Aber ich sage mal die meisten Bücher ... Das ist ja schön der Prozess des Lesens, genau wie das Prozess im Training.
00:39:44: Also ich trainiere, hoffe ich mal nicht auf einen Ziel und wenn ich das Ziel erreicht habe dann bin ich wirklich sondern der Weg ist das Ziel.
00:39:50: Und so ist es bei einem Buch halt auch.
00:39:51: also so sehe ich's bei mir, wenn ich Bücher lese da macht das ja was mit einem weil man sich in der Zeit nicht nur wo man liest sondern eben auch in der zeit danach gedanklich mit diesem ganzen Inhalt auseinandersetzt.
00:40:02: ob das jetzt dann die sage ich mal Träume sind ist dann zweier unterbewusst aber so gehts mir auf jeden Fall halt im Laufe des Tages.
00:40:10: Dann denke ich über gewisse Dinge, letztendlich die ich den Buch erfahren habe noch mal nach.
00:40:14: Meine Lebenssituation oder Ereignisse darf vielleicht dann mir Beweise geben oder Dinge letztendlichen halt in Frage stellen kann ja auch sein und das ist der unschätzbare Vorteil eines Buches.
00:40:26: natürlich kostet das Zeit und deshalb Wenn jemand ein Buch von mir gelesen hat, dann bedanke ich mich nicht weil ich dafür weiß nichts.
00:40:36: Das ist nicht die Intention sondern war ich das echt als dankbar ansehe auch da wirklich Respekt empfinde oder vielmehr mir respekt den ding die ich geschrieben habe nicht mehr in personen Weil man sich damit auseinandersetzt.
00:40:49: also sprich das dauert ja weiss ich wie viele stunden bis man das buch durchgelesen hat.
00:40:54: Also hat man sich Ich sage jetzt mal zehn Stunden mit Dingen auseinander gesetzt Ja die man geschrieben hat.
00:41:00: Das ist ja ein schönes Gefühl.
00:41:02: beziehungsweise das macht es halt aus und das macht sie auch mit Training aus, also wenn ich laufen gehe dann mache ich das nicht primär um meine V-Zoo Max zu verbessern sondern weil ich jetzt das Gefühl habe dass tut mir meinem Körper und meinem Reis halt gut Einfach ein bisschen runterzukommen oder mich auszupowern.
00:41:20: Im Training das Gleiche, also ich mache es nicht um eine Workload abzuarbeiten sondern... ...oder um meinen Beatsetzumfang und was auch immer letztendlich zu vergrößern.
00:41:29: Das heißt sich dass das kein gutes Ziel ist, sondern ich mach' das damit ich mich dabei und danach gut schrägstich besser fühle.
00:41:38: Also so grob gesagt meine eigene Neurochemie letztendig halt so ein bisschen hoch fahre.
00:41:42: Also so letztendlich vom Punkt und das ist das mit den Büchern.
00:41:46: Ich erkenne es auch immer wieder, dass einfach diese Tiktok-Gesellschaft acht Sekunden oder schnell schnell hast du den einen Tipp?
00:41:53: Oder wie ist das denn für allgemein?
00:41:55: Und da sage ich immer wieder auch in meiner Vorlesung Es kommt drauf an!
00:41:59: Was ist die beste Übung?
00:42:00: Kommt drauf an was ist das beste Supplementür?
00:42:04: Komm' drauf an.
00:42:06: und ich sag immer wieder seit froh, dass die Antwort kommt darauf an ist weil wenn das nicht wäre dann ja Dann bräuchte man weder einen Trainer noch einen Rechtsanwalt, noch einen Irgendwas.
00:42:19: Das ist das Entscheidende dieses Zwischenmenschige also miteinander auseinandersetzen.
00:42:24: Miteinander lernen und voneinander lernen.
00:42:26: Da gebst du es nicht!
00:42:30: Du hast jetzt gerade bei den Büchern auch im Training der Weg ist das Ziel.
00:42:34: Auch bei der Konzentration würde ich dann ähnlich angehen.
00:42:38: Ich konzentriere mich so lange ich kann und ich geb dann nicht auf im ersten Moment mal.
00:42:42: So, ich nehm mir vielleicht zum Ziel... Wenn ich jetzt merke dass das eine Schwäche bei mir ist, dass ich zum Beispiel sag eben, ich leg hier mein Handy erstmal in einen anderen Raum, ich gucke da die Umgebung ruhig ist und dann versuche ich erst einmal wirklich so keine Ahnung zB ein Kapitel zu lesen.
00:42:58: Guck mal wie lang ich gebraucht habe, wie ich mich gefühlt hab' Und dann kann ich es auch Schritt für Schritt steigen.
00:43:04: Kann ich so tatsächlich dann auch Konzentration nochmal mehr, ich sag mal lernen?
00:43:10: Ja genau.
00:43:10: Also Konzentation also erstmal wie man immer so schön sagt die ist mein Elefanten quasi bisschen für bisschen also kleine Schritte also eine halbe Stunde auch das ist wieder Typen Sachen.
00:43:22: es gibt Leute die können sich die können drei Stunden am Stück lesen.
00:43:25: also ich finde je nachdem was das natürlich in der Kost ist wenn es jetzt sind so ein sich nicht Romanis oder sowas halt dann mag das vielleicht stimmen.
00:43:31: Wenn es jetzt etwas Komplexeres ist dann passiert dass oder würde ich das immer, sagen wir mal in kleineren Dosierungen ansetzen.
00:43:38: Also bei mir war eine halbe Stunde.
00:43:41: Genau alle Ablenkung weg.
00:43:42: also wenn ich lese dann lese ich.
00:43:43: Ich würde auch persönlich gesehen keine Musik oder so was im Hintergrund mich irgendwo hinsetzen wo ich meine Ruhe habe dass sich mein Gehirn eben nur auf das konzentriert weil es gerade aufnimmt Und je nachdem noch mal, wie komplex das ist wird es für mein Gehirn natürlich auch sehr anstrengend sein.
00:43:57: Diese Information... Das ist ja nicht nur die Buchstaben da letztendlich hintereinander in einem gewissen Kontext zu bringen sondern auch abzugleich mit den bisherigen Erkenntnissen und Erfahrungen und auch zu speichern, viel mehr zu entscheiden was wird gespeichert?
00:44:13: Was ist wichtig oder was ist unwichtig?
00:44:16: Und das erfordert wieder eine ganze Menge an Konzentrationen ist so, geht mir auch so.
00:44:25: Da gibt es Tage halt da ist man nach fünf Minuten nicht mal aufnahmefähig und dann gibt es tage.
00:44:30: da vergeht eine stunde wie im flug ist ungefähr also flow moment und dann ist es ja vielleicht wieder ein bisschen so ein catcher.
00:44:34: wenn ich mich in flow moment bringen will dann sollt ich nur eine sache tun die mir leicht fällt um sollte mich da auch nicht von anderen sachen ablenken lassen.
00:44:43: Also da ist es für mich ein Unding, also nicht persönlich.
00:44:45: Aber das ist in meiner persönlichen Sicht würde ich mir keine E-Books oder so was halt anschaffen weil einfach die Ablenkung für meine Person zu groß ist liegt wieder ein bisschen einer Dopaminsensivität, weil wenn dann Bing eine E-Mail hochgeht, dann ist man abgelenkt und das kostet Aufmerksamkeit oder viel mehr Energie, weil unser System dann zwischen zwei Dingen entscheiden muss wichtig unwichtig und sich immer wieder refokussieren muss.
00:45:09: Das kostet richtig viel Energie.
00:45:11: Und das da sind wir wieder beim thema auch was bei den letzten podcast folgen stichwort stress.
00:45:16: dann ist es kein wunder wenn ich die ganze zeit meine multitasking zu können.
00:45:20: Also ist ja auch ein mythos kann kann man ja nicht aber die ganze Zeit zwischen mehr aktivität in der switcher, dann verbrenne ich massen von dopamin und massen vom acetylkulin und dann ist Es kein wonder dass man über müde stumpf erschöpft ist Und dann geht es dann richtig leider Gottes in die Richtung, dass man da noch unzufrieden ist.
00:45:39: Dann wird Serotonin auch getroppt.
00:45:41: wenn man dann merkt ich bin fertig obwohl nicht mal fünf Seiten gelesen hat und gelernt habe Ich auch nix.
00:45:47: also schlauer bin ja auch nicht geworden weil das was ich gelesen hab ich gar nicht verstehe weil es manchmal gar nicht herlage war um das aufzunehmen.
00:45:53: Das hat aber nichts mit dummheit zu tun sondern einfach mit der tatsache Dass man energie für dinge aufgebraucht hat die einfach unnötig waren.
00:46:01: und daher Weshalb meines Erachtens Buchlesen sich mit realen Menschen auseinandersetzen in der Realität auch wahrzunehmen, dass nicht jeden Tag die Sonne scheint oder nach dem Motto und das es auch gut ist.
00:46:17: Und sich eben auf das zu lernen, auf das wesentliche zu konzentrieren.
00:46:21: Das nochmal, das ist der Unterschied zwischen Profi und Amateur.
00:46:24: Also beim Profi wird alles dafür getan, dass er sie auswesendlich konzentriert Also alles andere selbst, also was in seiner Sicht vielleicht als wichtig wäre wie Arme zum Beispiel mit irgendwelchen Leuten feiern zu gehen.
00:46:35: Das darf der Profi nicht.
00:46:37: Ja dafür hat er das auch nicht arbeiten.
00:46:39: Also sprich jetzt irgendwie außerhalb des Sports.
00:46:41: manche würden es gerne machen um ein bisschen Taschengal zu verdienen.
00:46:44: Wir ammateure wir haben das nicht!
00:46:46: Wir müssen auf Selbstführung setzen und das sagt uns ja keiner.
00:46:50: Was ist wichtig?
00:46:51: Um den Auftrag die Aufgabe zu erfüllen und was nicht?
00:46:54: Da haben wir Tausende von Störern, von Außen die uns manipulieren und die uns sagen vermeintlich was ist wichtig.
00:47:00: Und damit letztendlich halt wiederum, da war ich beim Anfang meine Zeit dann natürlich auch mein Geld wie letztendlichen meine Energie, meine Aufmerksamkeit, das ist die wichtigste Ressource oder die wichtigsten Währung meiner Aufmerksamkeit immer wieder letztendlicherheit mir abnehmen und mich dadurch ja eigentlich sogar manipuliert und abhängig machen
00:47:20: Ist echt der Wahnsinn, was dann alles im Kopf so vorgehen kann.
00:47:23: So groß ist der gefühlt gar nicht dass da so viel dahinter passieren kann?
00:47:27: Ja ja man sagt also ich meine auch das weiß nicht wie man es beweisen will aber also ein Vergleich dass der menschem Mittelalter in seinem ganzen Leben soviel schriftliche Informationen wahrgenommen hat wie wir heutzutage an einem Tag.
00:47:41: Also daher ist da oben natürlich eine ganze Menge los Aber auch hier wieder, das sind alles, sondern keine schlechten Nachrichten sein ganz im Gegenteil.
00:47:50: Es liegt ja dann selbst also da.
00:47:52: deshalb bin ich wieder bei den Punkt Leute die erfolgreich sind und dass ist wiederum das Schöne am Trainerberuf.
00:47:57: Ich meine, das kenne ich mal jeder gerade jetzt so in einem Fitnessstudio.
00:48:01: Der trainiert ja von ich sage jetzt mal sechzehn bis sechsundachtzig alles.
00:48:05: Also für mich waren an sich auch jetzt so einfach mal zurückwirken betrachtet Die achtzigjährigen Das waren die Wichte.
00:48:14: Also für mich, die absolut dankbarsten Kunden weil also setz ich jetzt mal voraus noch körperlich soweit fit meistens auch geistig fit und wenn man sich das anguckt oder ich habe dich auch immer gefragt das war für mich immer so auch ein dankenswerter Termin eigentlich ein Coaching für dass ich bezahlt wurde was haben wir denn gemacht?
00:48:31: Und da kam meistens raus kontinuierlich haben die gewisse Dinge umgesetzt die für sie sich gut angefühlt haben Bei den Spitzen-Sportern oder bei den anderen, die ich dir berate das Gleiche.
00:48:42: Die wissen was sie brauchen und die nehmen sich das und juckt das saloppgesachte Feuchten ob das cool ist oder nicht?
00:48:49: Ob es jetzt ein Vogel ist, dass man damit einen Trend losbricht sondern wenn's funktioniert... Und so ist es auch bei den Spezialkräften zum Beispiel.
00:48:57: Ich glaube nicht jeden Scheiß ganz im Gegenteil.
00:48:59: aber diese Ankeh probiere ich aus, wenn's funktioniert Marius, wer nicht mehr laselt.
00:49:03: Also nicht so weil du das und das sagst, Marys röpst Probier's aus, stellen Sie in Frage.
00:49:08: Aber probieren sie aus und wenn Sie dann eben genau merken das ist es, dann wirds gemacht und dann sieht das manchmal komplett konträr zu dem was die Außenwelt hat wahrnimmt.
00:49:18: Also es ist nicht immer höher schneller weiter ganz im Gegenteil.
00:49:20: deshalb dieses, dies ist ein Mythos oder vielmehr damit kann man Geld verdienen wenn man den Leuten suggeriert.
00:49:26: Man muss immer voll drauf und immer hundert Prozent.
00:49:31: Das ist der schnellste Weg mehr oder weniger es mich zu schaffen
00:49:35: Auf jeden Fall.
00:49:36: Was du jetzt auch gerade gesagt hast, dass jeder da auch so ein bisschen seinen Dingen macht... ...was ich euch mal empfehlen kann ist schaut euch tatsächlich einfach Spitzensportler an kurz bevor die ihren Wettkampf schaden und schaut euch dann mal fünf oder sechs nebeneinander an weil jeder von denen macht was anderes.
00:49:51: manche klatschen sich zum Beispiel in einer gewissen Folge die Arme ab oder die Beine ab.
00:49:56: Die nächsten sind irgendwie tatsächlich einfach.
00:50:00: Ich nenn's jetzt mal Welkne, die haben die Augen zu.
00:50:02: Man sieht sie sind grad in sich, die sind irgendwie im Fokus Der nächste der Box noch dreimal irgendwie in die Luft oder muss vorher einmal laut schreien.
00:50:08: Also jeder hat da so seine ganz eigene Herangehensweise und ohne dass jemandem zu nahe treten will es sieht jetzt kaum was davon besonders elegant aus Oder als wäre das jetzt die pure Freude in dem Moment sondern ist halt aber einfach wichtig für die Und die machen danach auch krasse Sachen.
00:50:26: Ja genau, weil es wirkt.
00:50:28: Und da sind wir auch wieder beim Thema Individualisierung.
00:50:30: Also unser Nervensystem für den einen der braucht Ruhe, damit sein Artinalinsystem nicht zu sehr nach oben ballert also Choking Under Pressure so als Stichwort.
00:50:38: Der andere muss sich letztendlich halt hochfahren und kicken.
00:50:40: Das sieht man so, das ist in meiner Erfahrung.
00:50:43: gewisse Sportler, gewisse Fähigkeiten die hängen ganz eng am Neurutransmitter-System.
00:50:48: Die brauchen halt den Kick Also das Dopamin.
00:50:50: Die müssen vorher springen, die schlagen sich von mir aus auch salopp gesagt ins Gesicht um diesen Arousal zu kommen.
00:50:57: Dann gibt es auch welche, das sind so die Serotonin-Leute, die ganz klare Strukturen haben also diese sich hier handhoffalten, die sich letztendlich halt wirklich alles akkurat an Ort und Stelle wissen müssen und eine ganz, ganz stringente Strukturstrategie Abläufe verfolgen, um zu funktionieren.
00:51:15: Und das ist ja wiederum der Stichwort.
00:51:16: Das sieht bei jedem anders aus und wie du es richtig gesagt hast, wie das nach außen betrachtet abwirkt.
00:51:22: Das darf die Person nicht interessieren sondern eben was mir gut tut, das setzt sich um.
00:51:27: Sonst kam anderen Schade, das ist auch klar.
00:51:29: aber genau so muss man's halt machen und dass ist ja der Weg dem man da gehen muss es auszuprobieren.
00:51:36: So versuche ich das ja eben auch über die Dinge, die ich dann im Buch niedergeschrieben habe.
00:51:41: oder ist Performance Typing möglich schnell dem gegenüber auch zu vermitteln.
00:51:45: Weil nur so kriegt man auch... darauf kommt es halt an.
00:51:48: wenn ich einen Tipp umsetze muss ich ihn verstehen und muss sie auch verstehen.
00:51:52: Das sagt mir zu, dass hört sich gut an, das fühlt sich gut am, das probiere ich aus.
00:51:59: Dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass man's macht und dass es auch passt.
00:52:02: aber auch es dann passt muss mal wieder berprüfen.
00:52:04: Also da wird's auch nicht in so Quick-Tips.
00:52:06: Also nachdem man Spekt hat, auch jeder Trainer schon mal gehört kann es mit einem Plan schreiben.
00:52:11: Ja schreiben kann ich.
00:52:12: also das dauert vielleicht nur eine Minute bis der Plan steht.
00:52:15: aber bis der plan geprüft ist ob er funktioniert sage ich immer werbe ich immer drei Stunden als Kenngröße raus also quasi erstmal muss ich mit einer Person sprechen.
00:52:24: was kann sie was will sie typisieren?
00:52:27: also quasi individuelle Faktoren ausarbeiten dann die den Plan erstellen dass es an sich relativ schnell getan Da hilft auch von mir aus KI, wobei die muss man auch ein bisschen steuern.
00:52:37: Sonst funktioniert das auch wieder nicht.
00:52:40: Umsetzung gucken was funktioniert überprüfen ob es verträglich ist und dann halt den Prozess in regelmäßigen Abständen wie so einen Bergführer wieder letztendlich halt mitgehen beziehungsweise kontrollieren sind auf dem richtigen Weg also sind bei sich da wo wir hin wollten Und bedarf einer Anpassung oder so nach dem Motoreiter.
00:52:58: weiter kostet Zeit, Aufmerksamkeit und das ist nochmal die wichtigste Ressource.
00:53:04: Und ja dann ist an sich hundert Prozent gibt es nicht aber siebzig-achtzig Prozent des Erfolgs eigentlich gesichert.
00:53:13: Das ist ein sehr schönes Schlusswort.
00:53:15: wir sind jetzt auch schon wieder sehr lange dabei.
00:53:17: hast du noch was, was dir jetzt wichtig wäre dass wir in der Folge noch drauf eingehen?
00:53:26: Ja also im Endeffekt hat es ja gerade schon Thema Individualisierung.
00:53:30: höher auf dich auf dich selbst.
00:53:32: Und traue erst mal dir, was nicht heißt Trauer kam anderen.
00:53:36: aber man muss gewisse Eigenkompetenzen halt haben.
00:53:41: Man muss es verstehen wie Dinge funktionieren oder die Dinge ablaufen und deshalb sollte man sich mit sich selbst seinem Umfeld dann Möglichkeiten wirklich auseinandersetzen um letztendlich die richtigen Entscheidungen zu treffen und da natürlich Kontinuität.
00:54:00: Also es wird nicht innerhalb von zwei Wochen zu einem Hundert- und Achtzig Radschwenk kommen oder sowas halt.
00:54:07: Was aber auch nicht heißt, dass man in zwei Wochen nicht weiter ist.
00:54:10: also deshalb immer wieder mal reflektieren wo stehe ich im Vergleich zu von vor zwei Wochen?
00:54:15: Dass man da auch sich letztendlich auch wieder aus sich selbst hört Und dann und das ist glaube ich die größte Herausforderung heutzutage sich nicht ablenken lassen.
00:54:27: Also das ist extrem leicht gesagt, aber eben und deshalb ist es ja so wichtig sich selbst zu kennen.
00:54:34: Und dann ist das mit der Ablenkung auch einfach was Besseres.
00:54:38: und wenn man weiß wie ein System funktioniert, da hat man auch irgendwann einen realistischen Blick dafür dass gewisse Dinge die davon außen suggeriert werden einfach mal Fiktion sind also nicht funktionen weg von perfekt
00:54:52: auf jeden Fall.
00:54:54: Dann würde ich sagen, wenn ihr jetzt hier bis zum Ende gehört habt dann ist eure Aufmerksamkeit wohl noch ganz an Ordnung.
00:54:59: Ich verlinke euch auf jeden Fall in den Shownotes auch nochmal unsere Studiengänge bzw.
00:55:03: unsere Studieninformationen sozusagen da könnt ihr euch auch gerne mal hinwenden und könnt euch über das Studium hier in der DHPG informieren weil auch hier im Studium z.B.
00:55:13: bei Daniel lernt ihr ganz viel über auch euch selbst.
00:55:16: Und ansonsten würde ich sagen, hören wir uns dann beim nächsten Mal wieder bei Studieren mit Gehalt.
00:55:22: Vielen Dank, dass du da warst Daniel!
00:55:25: Da hat mich gefreut, vielen Dank auch
00:55:26: und gerne bis zum nächsten mal!
00:55:29: Bis bald,
00:55:30: tschüss!
00:55:30: Ciao.
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